Alexander Zverev gewinnt BMW Open 2017

Bei den BMW Open by FWU vom 29. April bis 7. Mai kämpften 28 Spieler im Hauptfeld des Münchner Sandplatzturniers um ein Preisgeld von insgesamt 540.307 Euro.

Zusammenfassung Finale – Sonntag 7. Mai

Er hat es angekündigt und er hat es wahr gemacht. Alexander Zverev hat sein erstes Turnier in Deutschland gewonnen, in zwei Sätzen, gegen Guido Pella aus Argentinien (6:4, 6:3). Als Turniersieger erhielt er neben dem Preisgeld von 85.945 Euro einen nagelneuen BMW i8 als Siegerfahrzeug und 250 Punkte für die ATP-Weltrangliste.

Zu Beginn des Matches fühlte sich Zverev gar nicht wohl gegen den argentinischen Qualifikanten, der für viele überraschend in München ins Finale gekommen war. Schnell lag Zverev mit einem Break zurück, konnte sich gegen Ende des ersten Satzes aber enorm steigern, spielte sehr druckvoll und holte sich den ersten Durchgang nach 36 Minuten mit 6:4. Im zweiten Satz war Zverev dann nicht mehr aufzuhalten, nahm Pella gleich den ersten Aufschlag ab und verwandelte nach einer Stunde und zwölf Minuten seinen ersten Matchball.

„Es bedeutet mir sehr viel, hier in Deutschland meinen ersten Titel gewonnen zu haben. Vor allem nachdem ich im letzten Jahr im Halbfinale knapp gescheitert bin“, sagte Zverev, ehe er in das Plug-in-Hybrid-Fahrzeug, das sportlicher Fahrfreude und effizientem Fahren gleichermaßen gerecht wird, einstieg und auf dem Center Court eine elektrische Runde drehte. „Ich fühle mich in München einfach sehr wohl. Der Veranstalter MMP, der Klub MTTC Iphiots und natürlich auch die Sponsoren um BMW und FWU schaffen immer wieder eine tolle Atmosphäre.“

Mehrfach hatte Alexander Zverev während der Woche betont, wie schön es wäre sein erstes Turnier in Deutschland zu gewinnen, „das wäre etwas ganz Besonderes“, hatte er gesagt. Nach dem großen Sieg, seinen dritten auf der ATP-Tour, bedankte er sich bei den Sponsoren, den Zuschauern, seinem Gegner, seinem Team und ganz besonders bei seinem Vater Alexander: „Er hat mit mir trainiert, seit ich ganz klein war, ohne ihn wäre das alles nicht möglich gewesen.“

Freudestrahlend schlüpfte er danach in die „Lederhosn“ aus dem Hause Meindl – den Preis für den Sieger beim härtesten Sandplatzturnier der Welt, überreicht durch Veranstalter Michael Mronz. Wie sehr ihm das Siegerfahrzeug, ein BMW i8 in limitierter Protonic Frozen Black Edition im Wert von 140.000 Euro, gefallen würde, hatte er schon während der Woche gesagt. Selbstverständlich drehte er gleich noch auf dem Center Court eine Runde. Eine gelungene Woche für Alexander Zverev, für den es auch in der Weltrangliste nach oben geht. Ab morgen wird er die Nummer 17 der Welt sein.

Vor dem großen Finale wurde das Endspiel im Doppel ausgetragen. Und da haben sich die beiden Kolumbianer, Juan Sebastian Cabal und Robert Farah, in etwas mehr als einer Stunde gegen das französische Duo Jeremy Chardy und Fabrice Martin durchgesetzt (6:3, 6:3). Die beiden Kolumbianer hatten es bereits im vergangenen Jahr ins Endspiel geschafft, damals aber verloren.

Insgesamt sind über 36.000 Zuschauer auf die Anlage des MTTC Iphitos gekommen, an fünf Tagen gab es eine Auslastung von 80 Prozent und mehr, für das Finalwochenende waren vor Turnierbeginn keine Tickets mehr zu bekommen. Über diese Zahl freute sich auch Peter Bosch, Vorsitzender des MTTC Iphitos. Der Traditionsverein feiert in diesem Jahr sein 125-jähriges Bestehen: „Wir haben langfristige Partner, das ist das was uns sehr happy macht.“


Zusammenfassung Halbfinale – Samstag 6. Mai

Riesenjubel auf dem ausverkauften Center Court – Alexander Zverev steht zum ersten Mal im Endspiel der BMW Open by FWU. Die deutsche Nummer Eins hatte sich bestens auf den spanischen Sandplatz-Spezialisten eingestellt, hatte gestern nach dem Viertelfinale sogar noch eine Extra-Training-Einheit eingelegt.

Zverev der aggressivere der beiden Spieler, der zwar geduldig mitspielte, in den richtigen Momenten aber noch vorne ging und die Punkte machte. Das entscheidende Break gelang Zverev zum 6:5 im ersten Satz, den er nach 45 Minuten mit 7:5 für sich entscheiden konnte.

Den zweiten Satz begann der 20-Jährige gleich wieder mit einem Break, musste dann aber seinen Aufschlag ebenfalls einmal abgeben und war auch mit seiner Leistung nicht immer einverstanden. Zverev haderte, aber steigerte sich wieder und machte das Spiel. Zverev holte sich erneut den Aufschlag von Bautista Agut zum vorentscheidenden 6:5. Den Sieg ließ er sich dann nicht mehr nehmen, verwandelte nach einer Stunde und 32 Minuten seinen ersten Matchball mit einem Ass.

Der Sieg von Alexander Zverev bei den BMW Open by FWU 2017 wäre der fünfte für einen deutschen Spieler seit dem Erfolg von Michael Stich 1994. Zugleich würde er in die Fußstapfen von Titelverteidiger Philipp Kohlschreiber treten, der bereits im Achtelfinale gescheitert war. Sein erstes Turnier in Deutschland zu gewinnen, würde ihm „besonders viel“ bedeuten, hatte Zverev bereits nach seinem Erfolg im Viertelfinale gegen Jan Lennard-Struff gesagt.


Zusammenfassung Freitag 5. Mai

Deutschlands Nummer Eins, Alexander Zverev hat sich bei den BMW Open by FWU in einem hochklassigen und packendem Viertelfinal-Match gegen Jan-Lennard Struff mit 3:6, 7:6 (3), 7:6 (5) durchgesetzt. Bei sonnigem Wetter und fast ausverkauftem Center Court lieferten sich die beiden Deutschen ein enges Match, dass durch einen starken ersten Service beider Spieler geprägt war.

Es war ein hartes Stück Arbeit für die Nummer 20 der Welt, aber nun steht Alexander Zverev, wie schon im letzten Jahr, im Halbfinale der BMW Open by FWU. Den ersten Satz hatte er gegen Jan-Lennard Struff verloren, erwischte einen schwachen Start ins Match. Zverev verlor gleich seinen ersten Aufschlag und dann den ersten Satz mit 3:6.

Der zweite Durchgang ausgeglichen, beide mit starken Aufschlagsspielen, keiner der beiden Deutschen lies bei eigenem Aufschlag Chancen des Gegners zu, der Satz musste im T-Break entschieden werden. Und in dem hatte Alexander Zverev, die Nummer 3 des Turniers, die besseren Nerven. Schnell führte er mit 4:1 und gab den Vorsprung nicht mehr her. 7:3 ging der T-Break an ihn.

Der dritte Satz war wieder äußerst eng, das erste Break für Zverev zum 3:2, aber Haas-Bezwinger Struff konterte mit einem Rebreak. Struff spielte frech, lies sich nicht einschüchtern, riskierte und verlor dann doch – wieder im T-Break gegen Alexander Zverev.

Der verwandelte nach zwei Stunden und 13 Minuten seinen ersten Matchball und steht wie im letzten Jahr im Halbfinale der BMW Open by FWU. Dort trifft er auf Roberto Bautista Agut aus Spanien, der den deutschen Überraschungs-Viertelfinalisten Yannick Hanfmann glatt in zwei Sätzen mit 6:3 und 6:3 besiegte..


Zusammenfassung Donnerstag, 4. Mai

Das hatte sich der Titelverteidiger der BMW Open by FWU, Philipp Kohlschreiber, ganz anders vorgestellt. Er ist, auch zu seiner eigenen Überraschung, gegen Horacio Zeballos ausgeschieden (6:7, 4:6). Viermal hatte er zuvor gegen den Argentinier gespielt und immer gewonnen. Gestern hat er kein Rezept gegen Zeballos gefunden, musste dessen präziser Vorhand zu oft hinterherschauen: „Meine Returns waren einfach zu dünn, ich habe keinen Druck zustande gebracht.“

Nachdem Kohlschreiber damit gerechnet hatte, bis zum Wochenende im Turnier zu sein, hatte er erst mal auch keinen Plan B parat: „Es war immer so eine Hektik gleich nach dem Finale nach Madrid zu fliegen. Deshalb wollte ich das Turnier diesmal auslassen. Jetzt muss ich noch mal überlegen und es im nächsten Jahr vielleicht wieder anders planen.“

Auch die Nummer Eins des Turniers, Gael Monfils aus Frankreich, musste sich am frühen Abend geschlagen geben. Er verlor gegen den Südkoreaner Hyeon Chung glatt in zwei Sätzen (2:6, 4:6). Beim Stande von 1:1 im zweiten Durchgang musste das Match wegen eines Gewitters unterbrochen werden, aber auch danach wurde es für den Franzosen nicht besser: „Ich habe heute nicht mein bestes Tennis gespielt, aber es ist auch nicht so einfach nach so langer Zeit zurückzukommen.“ Monfils war nach sechswöchiger Verletzungspause in München auf die ATP-Tour zurückgekehrt.


Zusammenfassung Mittwoch, 3. Mai

Für eine Riesenüberraschung bei den BMW Open by FWU hat Qualifikant Yannick Hanfmann aus Karlsruhe gesorgt. Der 25-Jährige stand zum ersten Mal überhaupt im Hauptfeld eines ATP-Turniers und spielte sich ganz cool ins Viertelfinale des mit über 540.000 Euro dotierten Sandplatzturniers. Er besiegte die Nummer 8 des Turniers, Thomaz Bellucci in drei Sätzen (7:6, 4:6, 7:5). Der Brasilianer ist immerhin die Nummer 57 der Welt, während Hanfmann auf Position 273 rangiert.

Beim Stand von 4:5 im entscheidenden dritten Satz hatte Hanfmann starke Nerven bewiesen und einen Matchball abgewehrt, danach gelang ihm das entscheidende Break zum Sieg. Nach einer Stunde und 19 Minuten war der größte Erfolg seiner Karriere perfekt: „Es ist alles noch ein bisschen surreal, nach dem Matchball war das der Wahnsinn.“ In der nächsten Runde spielt Yannick Hanfmann, der seit seiner Geburt schwerhörig ist, nun gegen FWU-Spieler Roberto Bautista aus Spanien.

Der Tennisnachwuchs stand am „Kids Day“ traditionell ganz besonders im Mittelpunkt. Alle Kinder und Jugendlichen unter 16 Jahren hatten freien Eintritt auf die Anlage des MTTC Iphitos und konnten die spannenden Ballwechsel bei den BMW Open by FWU 2017 aus nächster Nähe verfolgen.

Die Stars des Turniers, wie zum Beispiel der Argentinier Guido Pella, sowie Trainer und Spieler des BTV und des MTTC Iphitos hatte sich Zeit genommen, um mit den Kids zu trainieren oder um Fragen zu beantworten. Besonders Doppel-Spieler Andre Begemann aus Lemgo wurde „gelöchert“: „Hast du schon mal gegen Roger Federer gewonnen? Wie viele Matches hast du in deinem Leben schon gespielt?“ oder „Bist du Millionär?“ waren noch die einfacheren Fragen. Am Ende des Tages waren sich alle einig: Ein Tag bei den BMW Open by FWU ist einer der Schönsten im gesamten Jahr.

Die Abschiedstournee in München ist für Tommy Haas beendet. Der 39-Jährige unterlag im Achtelfinale der BMW Open by FWU 2017 Jan-Lennard Struff aus Warstein in zwei Sätzen (4:6, 5:7). Haas hatte gleich sein allererstes Aufschlagsspiel verloren und konnte diesen Rückstand im ersten Satz nicht mehr wettmachen.

Auch im zweiten Durchgang geriet er schnell wieder in Rückstand, kämpfte sich mit einem Rebreak zurück, musste aber zum 5:6 erneut seinen Aufschlag abgeben. Nach 1:28 Stunden verwandelte Struff mit einem Ass seinen zweiten Matchball. Nach der Partie kam Turnierdirektor Patrik Kühnen auf den Center Court und bedankte sich bei Haas „für begeisternde Matches in den vergangenen Jahren hier in München.“

Als Abschiedsgeschenk überreicht er ihm eine original Lederhosn aus dem Hause Meindl, die traditionell der Turniersieger seit 2015 erhält und die Haas noch auf dem Platz angezogen hat: „Für eine großartige Karriere und nachträglich für den BMW Open by FWU-Sieg 2013“, sagte Kühnen. „Ich glaube, es wird einem erst in ein paar Wochen bewusst, dass es vorbei geht. Ein großes Dankeschön an das tolle Münchner Publikum und die Fans für ihre tolle Unterstützung“, so Haas unmittelbar nach dem Match.


Zusammenfassung Dienstag, 2. Mai

Mischa Zverev ist zum ersten Mal in seiner Karriere ins Achtelfinale der BMW Open by FWU eingezogen. Der ältere Bruder von Deutschlands Nummer Eins, Alexander Zverev, setzte sich in drei Sätzen im deutschen Duell gegen Dustin Brown durch (6:4, 6:7, 6:3).

Die Nummer sechs des Turniers war in den engen Situationen der solidere Spieler der beiden. Nach 1:40 Stunden brachte der erste Matchball die Entscheidung: „Sand ist nicht mein Lieblingsbelag und das war ein sehr anstrengendes Match für mich. Ich musste akzeptieren, dass er manchmal unglaubliche Bälle schlägt, insofern ist das ein besonderer Sieg für mich.“ Vor allem, nachdem Mischa zuletzt vier Mal in Folge ein Auftaktmatch verloren hat. Im Achtelfinale trifft er nun auf den BMW Open by FWU-Sieger von 2014, Martin Klizan aus der Slowakei.

Souverän ist auch Titelverteidiger Philipp Kohlschreiber in das Turnier gestartet. Gegen den junge Norweger Casper Ruud, der mit einer Wildcard ausgestattet war, siegte der Augsburger am frühen Abend in zwei Sätzen mit 6:4, 6:3. Kohlschreiber trifft in seinem Achtelfinale nun auf den Argentinier Horacio Zaballos.

Knapp verpasst hat der Nürnberger Maximilian Marterer den Einzug ins Achtelfinale. Er lieferte dem Südkoreaner Hyeon Chung einen großen Kampf. Marterer hatte den ersten Satz ganz knapp im Tie-Break (10:12) verloren, konnte vier Satzbälle nicht verwandeln.

Aber anstatt frustriert zu sein, steigerte er sich im zweiten Durchgang noch einmal und konnte gegen die Nummer 78 der Welt ausgleichen. Im dritten Durchgang leistete sich der 21-Jährige dann aber zu viele leichte Fehler und unterlag nach 2:17 Stunden in drei Sätzen (6:7, 6:4, 3:6): „Ich muss das jetzt erst mal sacken lassen“, so Marterer, „ich bin natürlich sehr enttäuscht. Im Großen und Ganzen war es aber ein gutes Match, auf das ich sicher aufbauen kann.“ Hyeon Chung trifft im Achtelfinale nun auf die Nummer eins der BMW Open by FWU 2017, FWU-Spieler Gael Monfils aus Frankreich.


Zusammenfassung Montag, 1. Mai

Er hat es spannend gemacht, aber er hat sich durchgekämpft. In knalligem Pink trotzte Tommy Haas dem kühlen Wetter bei den BMW Open by FWU 2017. Nur zwölf Grad hatte das Thermometer gezeigt, als er den Center Court betrat. Im ersten Satz tat sich Tommy Haas schwer gegen seinen acht Jahre jüngeren Gegner, Sergiy Stakhovsky aus der Ukraine. Er fand keinen Rhythmus, immer wieder segelten die Bälle ins Aus, Haas verlor den ersten Durchgang mit 1:6 in nur knapp einer halben Stunde.

Mit Unterstützung seiner gesamten Familie, Vater Peter, Mutter Brigitte und den Schwestern Sabine und Karin, fightete sich Haas zurück ins Match. Die Länge in den Bällen stimmte, er schaffte sein erstes Break zum 4:3 und feierte den Gewinn des zweiten Satzes mit 6:3. Die Fans auf dem Center Court des MTTC Iphitos jubelten.

In coolem Schwarz spielte Tommy Haas das Match dann zu Ende. Beim Stande von 5:3 hatte er die ersten beiden Matchbälle, die er aber nicht verwandeln konnte. Nach einer Stunde und 34 Minuten passte es. Mit einem Aufschlag-Winner beendete der 39-Jährige das erste Match auf seiner Deutschland-Abschiedstournee (1:6, 6:3, 6:4) und war erleichtert.

„Ich war sehr nervös, vor allem im ersten Satz. Es war ein tolles Gefühl wieder auf dem Center Court zu spielen und ich möchte mich bei den vielen Zuschauern bedanken, dass die mich trotz der kühlen Temperaturen unterstützt haben. Ich freue mich sehr weiter im Turnier zu sein.“

Das tut auch sein nächster Gegner, Jan-Lennard Struff. Der setzte sich im deutschen Duell in zwei Sätzen gegen Daniel Masur aus München durch (6:3, 6:4) und kann es nun kaum erwarten, gegen sein Idol anzutreten: „Wir haben am Sonntag noch trainiert, es wäre genial gegen Tommy zu spielen. Ich habe ihm die Daumen gedrückt, dass er gewinnt.“ Nun geht der Wunsch also in Erfüllung.

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Bereits zugesagt haben Deutschlands beste Tennisspieler: Alexander Zverev und Philipp Kohlschreiber. Die offizielle Meldeliste der ATP wird Ende März bekannt gegeben. „Wir werden den Zuschauern auch in diesem Jahr ein hervorragendes internationales Teilnehmerfeld präsentieren können. Die letzten Turniere haben gezeigt, dass sich viele Spieler aus den Top 20 und Top 30 in Weltklasseform befinden und durchaus die ´big four` besiegen können“, ist sich Veranstalter Michael Mronz sicher.

Seit über zehn Jahren ist die FWU als Presenting-Sponsor aktiv an den BMW Open by FWU in München beteiligt. „Wir freuen uns dieses Jahr umso mehr auf die BMW Open by FWU, da diese für uns unter einem besonderen Zeichen stehen: Dem neuen Markenauftritt der FWU – Forward You“, sagt Dr. Manfred Dirrheimer, Vorstandsvorsitzender der FWU AG.

Das Turnier ist für viele ein „Place to be“, man trifft sich in sportlicher Umgebung und genießt neben den Matches auf den zahlreichen Courts die gesellschaftliche und familiäre Atmosphäre beim MTTC Iphitos. „Wir freuen uns sehr auf die 102. Ausgabe der Internationalen Tennismeisterschaften von Bayern auf unserer Anlage. Die Spitzenleistungen der deutschen Spieler in Australien versprechen auch für die BMW Open by FWU hochklassiges Tennis“, sagt Dr. Fabian Tross, Geschäftsführer der Iphitos Sportveranstaltungs-GmbH.

Für alle Zuschauer die es nicht auf die Anlage schaffen, überträgt das Bayerische Fernsehen die besten Matches in die Wohnzimmer der Tennisfans. Am Freitag, 5. Mai, Samstag, 6. Mai und am Finalsonntag sendet der BR jeweils zwischen 13.30 Uhr und 15.30 Uhr –mit Verlängerungsoption bis 16:00 Uhr- LIVE vom Center Court der BMW Open.

Bereits elf Tage vor Beginn der BMW Open fliegen in München die ersten Filzbälle im Forum des München Airport Centers (MAC), wo zwei Courts und eine große Tribüne aufgebaut werden. Was 2014 als erster Tennisevent dieser Art erfolgreich Weltpremiere feierte, wird nach 2015 auch 2017 wieder stattfinden. Von Mittwoch, 19. April, bis Freitag, 28. April können sportbegeisterte Passagiere und Besucher sich auf dem Court unter den Augen von professionellen Trainern des MTTC Iphitos beweisen und anleiten lassen.


Philipp Kohlschreiber gewinnt die BMW Open 2016

Philipp Kohlschreiber und Dr. Klaus Draeger vor dem Siegerfahrzeug
    

Ein erlesenes Weltklassefeld und eine einladende Atmosphäre auf der Anlage des MTTC Iphitos, direkt am englischen Garten gelegen, waren die Zutaten für eine Woche Spitzenunterhaltung vom 23.04. bis 01.05.2016 bei den  BMW Open 2016, dem ersten großen Herrentennisturnier in 2016 auf deutschem Boden in München.

http://www.bmwopen.de


Zusammenfassung Tag 9 – Final-Sonntag, 01.05.

So oft hat die BMW Open noch niemand gewonnen. Mit fünf Finalteilnahmen, drei Siegen und einem Titel im Doppel ist Philipp Kohlschreiber der erfolgreichste Spieler bislang in München. Das Finale gegen Dominic Thiem aus Österreich ein würdiges Endspiel, das nicht nur die Zuschauer auf dem ausverkauften Center Court begeisterte, sondern auch Dr. Klaus Draeger, Vorstandsmitglied der BMW AG: „Das war ein phänomenales Endspiel, spannend und voller Emotionen. Auch die ganze Woche war fantastisch. Die BMW Open by FWU AG sind das härteste Tennisturnier, denn sonst gibt es nirgends Schnee.“

Im Duell der Generationen schenkten sich der 32-jährige Kohlschreiber und Dominic Thiem, 22, nichts. Drei spannende Sätze, zwei davon wurden im Tie-Break entschieden. Es war ein packender und immer wieder attraktiver Schlagabtausch, den Kohlschreiber nach zweieinhalb Stunden mit dem insgesamt dritten Matchball erfolgreich beenden konnte (7:6, 4:6, 7:6).

Nach seinem entscheidenden Rückhand-Volley warf er den Schläger auf den Boden, fasste sich mit beiden Händen an den Kopf und umarmte dann seinen enttäuschten Gegner am Netz: „Ich war erst mal sprachlos. Das war ein Hammerturnier, Dominic und ich haben uns einen tollen Fight geliefert, das hat Monster-Spaß gemacht. Ich habe ihm gesagt, dass meine Zeit irgendwann vorbei ist und er das Turnier auf jeden Fall noch gewinnen wird.“

Der enttäuschte Thiem musste sich erst einmal sammeln, war dann aber voll des Lobes und gratulierte fair seinem Gegner: „Ich möchte Kohli gratulieren, das war ein spannendes Finale bei einem traumhaften Turnier. Was die Veranstalter hier auf die Beine gestellt haben, ist toll. Ich habe mich hier extrem wohl gefühlt und Philipp ist ein würdiger Sieger.“

Der reich beschenkt wurde. Neben dem Siegerscheck gab´s noch die traditionelle Lederhosn und das Siegerfahrzeug, ein spektakuläres BMW Cabrio M4. Beides steht Philipp Kohlschreiber ausgezeichnet.

Im letzten Jahr hatte er Hose und Auto noch Andy Murray überlassen müssen, jetzt zog er freudestrahlend die Lederhosn an und nahm seinen insgesamt dritten BMW in Empfang: „Seit ich klein bin, bin ich verliebt in Autos. Dafür habe ich immer Platz.“ Und der dreimalige Turniersieger versprach: „Bis 2017, da werde ich wieder da sein.“

Vor dem großen Finale wurde das Endspiel im Doppel ausgetragen. Und da hat sich das finnisch-australische Duo Henri Kontinen und John Peers durchsetzt. Die beiden besiegten in einem spannenden und ausgeglichenen Endspiel die beiden Kolumbianer Juan Sebastian Cabal und Robert Farah im Match-Tiebreak (6:3, 3:6, 10:7).


 


Zusammenfassung Tag 8 – Samstag

Das war eine ganz klare Sache für Philipp Kohlschreiber in seinem „Wohnzimmer“. Nur etwas mehr als eine Stunde benötigte er, ehe er in sein fünftes Finale bei den BMW Open by FWU AG einziehen konnte. Der Augsburger dominierte das Match gegen ATLANTICLUX-Spieler Fabio Fognini quasi nach Belieben, siegte mit 6:1 und 6:4. Schnell hatte Kohlschreiber im ersten Satz mit 5:0 in Führung gelegen, der Italiener wirkte müde, nach seinem langen Dreisatz-Match im Halbfinale. Philipp Kohlschreiber konnte das nur Recht sein: „Ich habe wenig zu meckern, habe die wichtigen Punkte gemacht und deutlich gewonnen. Bin selber erstaunt, über die deutlichen Ergebnisse in dieser Woche.“

Keinen einzigen Satz hat der zweimalige BMW Open by FWU AG-Sieger bislang im Turnierverlauf abgegeben und auch 2016 hat er nur ein Ziel: „Ich bin heiß auf das BMW Cabrio M4, man kann nie genug Autos haben. Außerdem will ich es den jungen Spielern noch mal zeigen.“ Gemeint ist sein 10 Jahre jüngerer Gegner im Finale, Dominic Thiem.

Weiter auf sein erstes Finale auf der ATP-Tour warten muss Alexander Zverev. Der 19-Jährige spielte ein tolles Turnier, unterlag im Halbfinale aber im Duell der Shooting-Stars Dominic Thiem. Der Österreicher ist drei Jahre älter als Zverev, zeigte auf dem vollbesetzten Center Court des MTTC Iphitos aber mehr Reife und Übersicht. Zverev gewann den ersten Satz mit druckvollem Tennis 6:4, musste sich dann aber den clever spielenden Thiem, der Nummer 15 der Weltrangliste, mit 2:6 und 3:6 geschlagen geben.

Trotzdem fällt seine Bilanz positiv aus: „Ich habe die Woche über gut gespielt, das waren drei gute Matches. Gegen die Nummer 13 der Welt, David Goffin, zu gewinnen ist eine positive Geschichte. Und im Halbfinale dieses Turniers zu stehen ist ja auch nicht so schlecht.“ Für Zverev war es nach Montpellier bereits das zweite Halbfinale bei einem ATP-Turnier in diesem Jahr und auch in der Weltrangliste geht es weiter nach oben. Ab Montag wird er die Nummer 43 sein.


Alexander Zverev


Zusammenfassung Tag 7 – Freitag

Dass er keine Angst vor große Namen hat, hat er schon mehrfach bewiesen. Als Alexander Zverev heute die Nummer 1 der BMW Open, David Goffin besiegt hatte, schaute er sofort zu seinem Bruder Mischa und nickte ihm zu: „Er hat großen Anteil an allen meinen Siegen. Er hat mir schon immer viel geholfen und kann mir zu allen Spielern Tipps geben.“

Und die scheinen gut gewesen zu sein. Gegen David Goffin hat Alexander Zwerev seine Chancen bis auf einen Durchhänger im zweiten Satz konsequent genutzt und siegte in drei Sätzen (6:3, 4:6, 6:3) gegen die Nummer 13 der Welt aus Belgien. Nie zuvor hat er einen Gegner geschlagen, der in der Weltrangliste höher platziert war.

Allerdings: Auch Dominic Thiem hat sich im vergangenen Jahr enorm verbessert, hat bereits zwei Turniere 2016 gewonnen und wurde Ende März von der ATP zum „Player of the Week“ gekürt. Drei Jahre älter ist er als Zverev und zeigte gegen Ivan Dodig aus Kroatien in seinem Viertelfinale eine reife Leistung. Auch von einer strittigen Szene im dritten Satz lies er sich nicht aus der Ruhe bringen, gewann nach gut zwei Stunden mit 6:4, 4:6 und 6:3. Auf das Match gegen Zverev freut er sich: „Das ist ein super Typ, extrem nett. Wir gehen auch manchmal zum Abendessen. Aber einfach wird das nicht.“

Der zweimalige Turniersieger Kohlschreiber setzte sich glatt in zwei Sätzen gegen die ehemalige Nummer vier der Welt, Juan Martin del Potro durch (6:4, 6:1). Im ersten Durchgang konnte der lange verletzte Argentinier noch mithalten, im zweiten machte er dann zu viele Fehler, Kohlschreiber dominierte das Match und holte sich den ersten Sieg gegen del Potro überhaupt.

Der Italiener Fabio Fognin hatte in seinem Viertelfinalmatch gegen den Slowaken Jozef Kovalik mehr Mühe als erwartet und gewann in drei Sätzen (6:2, 3:6, 7:5). Bereits am heutigen Viertelfinaltag konnten die Veranstalter ausverkaufte Ränge vermelden. Auch für den Halbfinaltag gibt es keine Tickets mehr zu erwerben, lediglich für das Finale am 1. Mai sind noch einige wenige Eintrittskarten erhältlich.


Zusammenfassung Tag 6 – Donnerstag

Kohlschreiber und Zverev im Viertelfinale: Er wird als das deutsche Tennis-Talent gehandelt und heute hat Alexander „Sascha“ Zverev im Achtelfinale der BMW Open eindrucksvoll bewiesen, dass das durchaus berechtigt ist. In nur 68 Minuten bezwang der 19-Jährige Lukas Rosol aus Tschechien und revanchierte sich damit auch für die Niederlage bei seiner Davis-Cup-Premiere in Hannover (6:3, 6:4).

Seinen dritten Titel fest im Visier hat weiterhin Philipp Kohlschreiber. Er hatte keine Probleme mit seinem langjährigen Weggefährten Florian Mayer und siegte glatt in zwei Sätzen mit 6:3 und 6:2. Die Partie gegen den lange verletzten Mayer dauerte nur 67 Minuten: „Ich habe auf jeden Fall den guten Trend aus Barcelona fortsetzen können. Alle Facetten in meinem Spiel haben gut geklappt. Und das passiert meistens, wenn man Vertrauen in sein Können hat.“ Angetan war Kohlschreiber außerdem von den gestiegenen Temperaturen in München: „Ich spiele lieber, wenn es wärmer ist, da muss man nicht so viel arbeiten.“

Seine ersten beiden Turniere hat er in Deutschland gewonnen, 2013 war das in Stuttgart und danach in Hamburg. In München steht bislang ein Finale zu Buche, 2014 hat Fabio Fognini gegen Martin Klizan verloren. Natürlich würde er gerne wieder ins Endspiel kommen, aber der Weg ist weit: „Ich denke von Match zu Match, aber es stimmt schon, dass mir die deutschen Sandplätze liegen.“ Seine Verlobte, US Open-Siegerin Flavia Pennetta, wird in München leider nicht vorbei schauen, sie hat zu viel zu tun. Aber die beiden sprechen sehr viel über Tennis: „sie ist so etwas wie meine Mentaltrainerin“, so Fognini, der in seinem Achtelfinalmatch den Kazachen Mikhail Kukushkin glatt in zwei Sätzen mit 6:3 und 7:5 besiegte.


Zusammenfassung Tag 5 – Mittwoch

Vier Deutsche im Achtelfinale: Lange Ärmel waren an der Tagesordnung bei BMW Open. Und der eine oder andere Profi hatte sich auch noch eine lange Hose angezogen. Kein Wunder bei vier bis sechs Grad. Und auch kein Problem, meinte Alexander Zverev: „Die Materialien sind so gut, dass man das gar nicht merkt. Aber es war tatsächlich zum ersten Mal auf der Profitour, dass ich eine lange Hose anhatte.“

Mit grauer Jogginghose war dem 19-Jährigen die Revanche gegen Malek Jaziri geglückt. In Barcelona hatte er gegen den Tunesier noch verloren, im München siegte er in drei Sätzen (4:6, 6:3, 6:2) und war froh, dass das Wetter ein Einsehen hatte: „Gestern war das ganz schön matschig, man hätte viel früher abbrechen müssen. Heute konnte ich mich viel besser in das Spiel hineinfühlen und bin froh, dass ich weiter bin.“

Gut zurechtgekommen ist auch Jan-Lennart Struff. Auch er verlor den ersten Satz gegen den Kanadier Vasek Pospisil, bevor er sich dann in drei Sätzen durchsetzen konnte (6:7, 6:3, 6:2).

Juan Martin del Potro

Der Argentinier Juan Martin del Potro, mit langen, schwarzen Hosen und Ärmeln, bezwang Dustin Brown in zwei Sätzen mit 7:6 und 6:4 und gab hinterher zu, sich schwer getan zu haben: „Ich war am Ende sehr nervös, das war das erste Match auf Sand seit drei Jahren. Dustin spielt auch sehr kompliziert, ich kannte ihn nicht und er spielt viele Stopps, überall hin.“

Auch Österreichs Shooting-Star Dominic Thiem musste schwer kämpfen gegen den Kolumbianer Santiago Giraldo. Mit 2:5 lag die Nummer 15 der Welt im ersten Satz schon zurück, gewann dann aber fünf Spiele in Folge zum 7:5. Auch der zweite Durchgang eng, aber mit dem besseren Ende für den Österreicher (6:4), der nach seinem Freilos in der ersten Runde nun als erster Viertelfinalist feststeht.

Eine enttäuschende Nachricht gab es auch noch für die Tennisfans: Gael Monfils hat sich im Training eine Adduktorenzerrung zugezogen und musste seine Teilnahme an den BMW Open by FWU AG 2016 absagen, nachdem der Turnierarzt ihn für nicht spielfähig erklärte. Der Franzose war sehr traurig: „Ich habe mich sehr gut aufgewärmt und wollte hundert Prozent geben. Das ist sehr unglücklich.“


Zusammenfassung Tag 4 – Dienstag

Wetterkapriolen sorgen für Spielabbruch: Regen, Schnee und Kälte haben den Tag bei den BMW Open by FWU AG 2016 bestimmt. Nur zwei Einzel-Matches konnten heute zu Ende gespielt werden. Oder eigentlich nur eines, denn Evgeny Donskoy aus Russland hatte gegen Mikhail Kukushkin aus Kasachstan im zweiten Satz aufgegeben.

Erleichtert und glücklich war Florian Mayer. Der Bayreuther hat erstmals seit neun Monaten wieder die Auftaktrunde eines ATP-Turniers überstanden. Lange verletzt und in der Weltrangliste auf Position 267 abgerutscht war die Aufgabe gegen seinen Freund Matthias Bachinger nicht einfach: „Wir kennen uns privat sehr gut und deshalb waren wir beide auch sehr angespannt. Aber für mich war es ein super Auftakt. Ich habe schon lange keine drei Matches in Folge mehr gewonnen.“

Über die Qualifikation hatte sich der inzwischen 32-Jährige ins Hauptfeld gespielt und sich gegen Bachinger mit 6:4 und 6:4 durchgesetzt: „So ein Match ist schon ganz was anderes als Training. Ich hatte nach der Quali einen Muskelkater am ganzen Körper. Langsam wird´s besser.“ Florian Mayer spielt erst sein zweites Turnier seit den US Open 2015. Ein Adduktoreneinriss hatte ihn lange außer Gefecht gesetzt und die Saison 2014 hat er wegen einer Schambeinentzündung beinahe komplett verpasst.

Wie lange er noch weitermacht, weiß er noch nicht: „Darüber habe ich mir noch nicht wirklich Gedanken gemacht. Dieses Jahr werde ich auf jeden Fall noch spielen, dann werden wir sehen.“ In der nächsten Runde wartet schon wieder ein Deutscher, Kumpel Philipp Kohlschreiber: „Er ist in guter Sandplatzform und wir haben erst vor ein paar Wochen miteinander trainiert. Kohli ist natürlich der Favorit, aber ich freue mich auf das Match und kann es locker angehen.“


Zusammenfassung Tag 3 – Montag

Sie haben sich ihre gute Laune einfach nicht verderben lassen. Mal schien die Sonne, mal schneite es, aber die Zuschauer nahmen die Wetterkapriolen mit einem Lächeln in Kauf und wurden mit spannenden Matches dafür belohnt. Mischa Zverev und Santiago Giraldo haben das erste Einzel des Turniers gespielt – und auch die beiden haben sich vom launischen April-Wetter überhaupt nicht aus dem Konzept bringen lassen.

Mehrmals musste die Partie wegen Schneegestöber unterbrochen werden, dennoch war es ein intensives Match, das der Kolumbianer am Ende knapp in zwei Sätzen (7:5, 7:6) für sich entschieden hat. Mischa Zverev spielte am späteren Nachmittag dann an der Seite seines Bruders Alexander noch im Doppel. Und da lief es besser für ihn. Die Finalisten des letzten Jahres setzten sich gegen die italienischen Paarung Fabio Fognini und Marco Cecchinato im Champions-Tiebreak durch (3:6, 6:4, 10:6).


Zusammenfassung Tag 2 – Sonntag

Drei deutsche Qualifikanten haben sich noch das Ticket ins Hauptfeld der BMW Open gesichert. Allen voran Florian Mayer aus Bayreuth. Er besiegte Vincent Millot aus Frankreich in drei Sätzen (7:5, 4:6, 6:4) und steht zum ersten Mal seit den US Open 2015 wieder im Hauptfeld eines ATP-Turniers. In München ist Florian Mayer schon zum siebten Mal dabei, stand 2011 sogar im Finale, das er in drei Sätzen gegen Nikolay Davydenko verlor. Nach einigen langen Verletzungspausen kämpft er um den Anschluss.

Ebenfalls ins Hauptfeld haben es Matthias Bachinger und Cedrik-Marcel Stebe geschafft. Matthias Bachinger gewann glatt in zwei Sätzen (7:5, 6:1) im deutschen Duell gegen Tobias Kamke. Und auch Stebe musste gegen einen Landsmann ran und siegte mit 2:6, 7:6 und 6:4 gegen Nils Langer.

Zum Auftakt am Montag steht ein Deutscher auf dem Spielplan im Einzel. Mischa Zverev, der mit einer Wildcard in Hauptfeld der BMW Open by FWU AG 2016 gekommen ist, tritt gegen Santiago Giraldo aus Kolumbien an. Außerdem spielt er an der Seite seines Bruders Alexander im Doppel.

Abwechslung gab es für Alexander und Mischa Zverev bei der BMW Driving Acadamy in Maisach. In einem BMW i8, dem Siegerfahrzeug der BMW Open by FWU AG 2015, fuhren sich die Brüder für das Doppel warm und hatten dabei eine Menge Spaß. „Das war eine tolle Erfahrung für mich heute. Rennsport und Tennis habe viel gemeinsam.

Ob im Auto oder auf dem Court, man ist da alleine auf sich gestellt und gleichzeitig hast Du ein großes Team um dich herum“, sagte Alexander Zverev unmittelbar nach dem Fahrtraining. Und weiter: „Ich bin ja noch ein junger Fahrer und habe heute eine Menge gelernt. Wenn ich Zeit habe, komme ich wieder“, so der Youngster.


Zusammenfassung Tag 1 – Samstag

Für spannende Paarungen im Hauptfeld der BMW Open by FWU AG 2016 haben zwei „Glücksfeen“, die künftige Präsidentin von LOTTO Bayern, Friederike Sturm, und Dustin Brown, der in München zum fünften Mal zum Schläger greift, gesorgt.

Publikumsliebling Brown sorgte erst für die Reihenfolge der gesetzten Spieler, bevor dann Friederike Sturm mit dem offiziellen Ziehungsgerät von LOTTO Bayern, Premium Partner des Turniers, das Feld komplettierte. Für sie war es eine aufregende Premiere: „Die BMW Open und LOTTO Bayern verbindet sehr viel – das sind zwei starke Marken, die seit 15 Jahren zusammen gehören. Ich bin mir sicher, dass wir auch in diesem Jahr wieder außergewöhnliche Matches sehen werden.“

vlnr. Patrik Kühnen, Friederike Sturm, Dr. Fabian Tross (Iphitos) und Dustin Brown

Als Friederike Sturm dann die Kugel mit Dustin Browns Namen aus der Ziehungsgerät zog, war der erste Knaller perfekt. Der Deutsch-Jamaikaner bekommt es mit dem früheren US Open-Sieger Juan Martin del Potro aus Argentinien zu tun. Brown zuckte leicht zusammen, denn schwerer hätte der Gegner kaum sein können.

Juan Martin del Potro, der lange verletzt war und seit Freitag auf der Anlage des MTTC Iphitos trainiert, setzt in München sein Comeback fort, das ihn wieder dorthin bringen soll, wo er schon einmal gestanden hat – unter die besten zehn Spieler der Welt.

Auf dem besten Weg dorthin ist Dominic Thiem. Der junge Österreicher ist derzeit die Nummer 15 der Welt, hat in diesem Jahr schon zwei Turniere gewonnen. Ende März wurde er von der ATP zum „Player of the Week“ gekürt, jetzt freut er sich sehr auf seinen zweiten Auftritt bei den BMW Open by FWU AG 2016. In der ersten Runde hat er ein Freilos.

Der zweite Jungstar im Feld ist Alexander „Sascha“ Zverev. Auch er hat im vergangenen Jahr einen Riesensprung in der Weltrangliste gemacht, von Platz 129 während der BMW Open by FWU AG 2015 auf Rang 51. Von der ATP ist er dafür Ende 2015 als bester Youngster ausgezeichnet worden, mit dem „Star of Tomorrow Award“. Zverev ist der jüngste Spieler unter den Top 100.

In der ersten Runde hat er einen unangenehmen Gegner zugelost bekommen, den Tunesier Malek Jaziri. Und gegen den hat er gerade erst im Viertelfinale von Barcelona verloren. Turnierdirektor Patrik Kühnen setzt dennoch auf den jungen Deutschen: „Das wird bestimmt ein sehr enges Match, aber ich hoffe, dass das Heimspiel in München Sascha beflügelt. Generell haben wir ein sehr hochklassiges Feld hier bei den BMW Open by FWU AG 2016. Viele Spieler haben das Potential zu gewinnen und sich das Siegerfahrzeug BMW Cabrio M4 und natürlich auch die Lederhosn zu sichern.“

Einer der Hauptanwärter ist natürlich Philipp Kohlschreiber. Zwei Mal hat der Augsburger das Turnier schon gewonnen, musste sich im vergangenen Jahr Andy Murray geschlagen geben: „Das Finale gegen Andy war sicherlich beste Werbung für den Tennissport. “ Besonders geschmerzt hat den Bayer im vergangenen Jahr, dass er die Sieger-Lederhosn dem Schotten überlassen musste. Diesmal soll das gute Stück aus dem Hauses Meindl ihm gehören.

Während die Profis im Hauptfeld noch auf ihren Einsatz warten, haben sich die Spieler in der Qualifikation schon spannende Matches geliefert. Fünf deutsche Spieler haben noch die Chance ins Hauptfeld einzuziehen, unter anderem Florian Mayer, Tobias Kamke und Matthias Bachinger . Die Qualifikationsfinals werden am Sonntag gespielt. Insgesamt vier Spieler können sich noch für´s Hauptfeld qualifizieren.

Beim ProAm-Turnier haben sich Profis wie Denis Istomin, Ivan Dodig, Thomaz Bellucci oder Victor Estrella Burgos zusammen mit prominenten Gästen schon mal warm gespielt. Dabei stand eindeutig der Spaß und nicht so sehr die sportliche Leistung im Vordergrund. Die Partner der BMW Open by FWU AG waren begeistert. Teams von BMW, der FWU, Dunlop, Stada, Daikin und dem Hotel Rilano spielten den Gewinner aus. Die Siegerehrung fand am Abend im stimmungsvollen Golden Racket Club by Käfer statt.

Das 28er Hauptfeld ist mit internationalen Stars wie Juan Martin del Porto, David Goffin, Dominic Thiem und den drei Atlanticlux-Spielern Gael Monfils, Roberto Bautista-Agut und Fabio Fognini bestückt. Mit Monfils, Thiem, Goffin und Bautista-Agut befinden sich gleich vier Spieler unter den Top-10 des aktuellen Race to London-Rankings der ATP.

Presenting-Sponsor FWU AG, ein Lebensversicherer aus München, holt  dieses Jahr mit James Morrison einen Weltstar auf die Anlage der BMW Open. Es werden nach jedem Match of the Day wieder Karten an das Publikum des Center Courts verlost. Für das Gewinnspiel sind alle Besucher der BMW Open by FWU AG qualifiziert.

Zahlreiche Verkaufs- und Informationsstände der Turnierpartner laden zwischen den Matches oder während der Trainingsspiele zum Verweilen auf der familiären Anlage ein. Zum vierten Mal in Folge unterstützt DAIKIN, Hersteller von Klimaanlagen sowie Wärmepumpen und Vorreiter für ressourcenschonendes Heizen und Kühlen, die BMW Open als Premiumpartner. Seit April 2015 ist DAIKIN zudem offizieller Partner des Bayerischen Tennis-Verbandes und Titelsponsor des „DAIKIN Jungprofi Teams“.

Titelsponsor BMW stellt zahlreiche Modelle auf der Anlage aus und präsentiert das Siegerfahrzeug, einen BMW Cabrio M4, welches auf der Tribüne des Center Courts TV-wirksam in Szene gesetzt wird.

Galeria Kaufhof präsentiert sich unterdessen mit einer großen Ladenfläche und zahlreichen Sonderangeboten rund um den Tennissport.

Kulinarisch können sich die Besucher auf ein umfangreiches Angebot von Feinkost Käfer freuen. Das Team vom Käfer Party Service wird auch in diesem Jahr wieder alles dafür tun, dass Spieler, Gäste und Zuschauer bestens kulinarisch versorgt sind.

Am Qualifikationswochenende (23. und 24.4.) wartet bereits ein Hammerfeld auf die Zuschauer. Auch hier greifen in einem 16er Feld einige deutsche Spieler sowie internationale Topstars zum Schläger, um sich einen der vier begehrten Plätze für das Hauptfeld zu sichern. Die Zuschauer bekommen vom ersten Spiel an hochspannende Topmatches zu sehen.

Am Samstag haben die Zuschauer um 11.00 Uhr die Möglichkeit, die Auslosung des Hauptfeldes live mitzuerleben. Premiumpartner LOTTO Bayern hält dazu eines seiner original Ziehungsgeräte bereit, womit die Kugeln und damit die Spieler unter Aufsicht der ATP für das 28er Hauptfeld gezogen werden. Als „Losfee“ hat sich Dustin Brown angekündigt.

Am Wochenende 23. und 24. April qualifizieren sich vier Spieler für das 28er Hauptfeld des mit 520.070 Euro Rekordpreisgeld Turniers, welches am Montag, 25. April startet.

Auch 2016 überträgt das Bayerische Fernsehen die BMW Open by FWU AG aus München. An sechs Tagen können Fans das Turnier im Bewegtbild verfolgen. Von Dienstag, 27. April bis zum Finale am 1. Mai sendet der BR täglich zwischen 13.30 Uhr und 15.30 Uhr die besten Matches des Tages live.


Dustin Brown erhält Wildcard

Von Veranstalter Michael Mronz erhielt der 31-Jährige Dustin Brown eine Wildcard für das Hauptfeld des sehr gut besetzten Sandplatzturniers, welches mit einem hochspannenden Qualifikationswochenende bereits am 23. und 24. April beginnt. „München ist ein Topturnier, für das man in der Weltrangliste stets eine Platzierung unter den Top-60/70 benötigt, um sicher dabei zu sein. Das zeigt die Qualität und Akzeptanz des Turniers bei den Spielern. Daher freue ich mich sehr, dass ich über die Wildcard direkt für das Hauptfeld gesetzt bin“, so Dustin Brown, der schon in den letzten beiden Jahren für Begeisterung auf dem Center Court des MTTC Iphitos im München gesorgt hatte und auch im Doppel antreten wird.

Brown ist immer wieder für spektakuläre Matches und Siege bekannt. „Dustin ist durchaus in der Lage, die Top-10 Spieler der Welt zu besiegen, das hat er schon das eine oder andere Mal bewiesen. Daher können die Zuschauer gespannt sein, was er in diesem Jahr auf dem Court zu zaubern im Stande ist“, freut sich Turnierdirektor Patrik Kühnen. Immer wieder sorgt der Deutsch-Jamaikaner mit den prägnanten Dreadlocks mit außergewöhnlichen Schlägen für Staunen und große Unterhaltung.

„Es macht mir einfach unheimlich viel Spaß, das Bestmögliche auf dem Court herauszuholen. Wenn dann ab und an auch mal spektakuläre Schläge zum Punktgewinn führen und die Zuschauer dabei ihre Freude haben, ist das doch gute Werbung für unseren Sport“, so Brown, der zuletzt eine Prellung am Handgelenk erlitt. „Die Verletzung hat mich einige Tage aussetzen lassen, aber zum Start in München werde ich wieder 100% fit sein“, erklärt Brown.

 


BMW Open 2016: Ein Cabrio als Siegesfahrzeug

vlnr.: Friedrich Edel (Leiter Sportmarketing BMW Deutschland), Dr. Angela S. Dirrheimer (Vorstandsmitglied FWU AG) und Turnierdirektor Patrik Kühnen am Siegerfahrzeug 2016

Mit einem Rekordpreisgeld von erstmals über einer halben Million Euro, einem internationalen Topspielerfeld und einem 110.000 Euro teueren BMW M4 Cabrio als Siegesfahrzeug warten die BMW Open by FWU AG 2016 vom 23. April bis zum 1. Mai in München auf.

Shootingstar Dominic Thiem aus Österreich führt den diesjährigen Draw des Sandplatzturniers beim MTTC Iphitos an. Im letzten Jahr schlug der er noch als Nummer 46 der Weltrangliste bei den BMW Open by FWU AG auf, ein Jahr später ist der 22 Jährige kurz vor dem Sprung in die Top-10, der in diesem Jahr bereits zwei Turnier in Buenos Aires und Acapulco gewinnen konnte. Neben Thiem gehören die aktuellen Top-20 Spieler Gael Monfils (Frankreich), David Goffin (Belgien) und Roberto Bautista Agut (Spanien) zu den topgesetzten Spielern der 101. Auflage des Turniers.

Aus deutscher Sicht können sich die Zuschauer auf Deutschlands Nummer Eins, Philipp Kohlschreiber und den jungen Alexander Zverev freuen, der sich innerhalb eines Jahres um knapp 70 Plätze in der Weltrangliste nach oben spielen konnte.

Der Sieger der BMW Open by FWU AG bekommt in diesem Jahr neben dem Preisgeld auch noch ein BMW M4 Cabrio. Während der gesamten Turnierwoche wird das Fahrzeug auf der Anlage ausgestellt. BMW ist seit 29 Jahren Titelpartner des renommierten ATP-Turniers und übergibt traditionell nach dem verwandelten Matchball das Fahrzeug persönlich an den Turniersieger. Man darf also sehr gespannt sein, wer auf Andy Murray folgt und sich zusätzlich zum Rekordpreisgeld über ein außergewöhnliches, innovatives und Cabriolet freuen darf.

Unterdessen laufen die Vorbereitungen für das Turnier auf Hochtouren. Ziel ist es, wieder eine Veranstaltung auf hohem und unterhaltsamem Niveau abzuliefern. Weltklassetennis gepaart mit einer familiären Atmosphäre, ein kulinarisches Topangebot bis hin zum Wohlfühlambiente auf der wundervollen Anlage des Iphitos sind die Zutaten für dieses Sportevent in München.

Auch 2016 überträgt das Bayerische Fernsehen die BMW Open by FWU AG aus München. An sechs Tagen können Fans das Turnier im Bewegtbild verfolgen. Von Dienstag, 27. April bis zum Finale am 1. Mai sendet der BR täglich zwischen 13.30 Uhr und 15.30 Uhr die besten Matches des Tages live.

Neben einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm und tollen Shoppingmöglichkeiten rund um den weißen Sport in der Zeltstadt, wird es verschiedene Mitmach-Aktionen für die Besucher auf der Anlage geben.

Der neue „Golden Racket Club by Käfer“ auf der Anlage der BMW Open by FWU AG, ist die geeignete Location, um in exklusiver und sportlicher Atmosphäre anzustoßen und gemeinsam mit vielen aktuellen und ehemaligen Top-Stars der Tennisszene den Turniertag zu genießen. Michael Käfer und sein Team zeichnen verantwortlich für die Bewirtung und den Service, so dass auch an dieser Stelle Exklusivität und Qualität an vorderster Stelle stehen. Mit erweiterten Hospitality-Angeboten will man neue Wege gehen und den Besuchern besondere Möglichkeiten bieten.

Tageskarten für die BMW Open by FWU AG 2016 sind in vier Preiskategorien zwischen 20 und 72 Euro erhältlich. Dauerkarten kosten zwischen 144 und 344 Euro. Das Qualifikations-Wochenende können Kinder bereits ab zwei Euro, Erwachsene ab 10 Euro miterleben. Ein VIP-Ticket enthält einen Sitzplatz der Kategorie 1 sowie den ganztägigen Zugang zum VIP-Restaurant inklusive aller dort angebotenen Getränke und Speisen und ist ab 280 Euro buchbar.


Roberto Bautista-Agut und Fabio Fognin zu Besuch in München

(v.l.) Dr. Manfred Dirrheimer, Roberto Bautista Agut, Patrik Kühnen, Fab...

vlnr.: Dr. Manfred Dirrheimer, Roberto Bautista-Agut, Patrik Kühnen, Fabio Fognini und Friedrich Edel (Leiter Sportmarketing BMW Group) vor dem weihnachtlich geschmückten Baum auf der Anlage des MTTC Iphitos

Roberto Bautista Agut_Fabio Fognini

Die Spieler Agut und Fognini in Aktion.

Das Teilnehmerfeld der BMW Open by FWU AG 2016 (23. April – 01. Mai) nimmt allererste Konturen an. Im weihnachtlichen Ambiente des MTTC Iphitos konnten die Organisatoren heute den ersten Topspieler für das Sandplatzturnier der 250er ATP World Tour präsentieren. Mit dem Spanier Roberto Bautista-Agut (aktuelle Nummer 25 der ATP-Rangliste) wurde gemeinsam mit Turnier-Presenter FWU AG der erste Spieler für die 101. Ausgabe der Internationalen Bayerischen Tennismeisterschaften verpflichtet.

„Wir freuen uns sehr, den Tennisfans kurz vor Weihnachten den ersten Weltklassespieler für die BMW Open by FWU AG 2016 präsentieren zu können“, sagt Turnierdirektor Patrik Kühnen. „Unser Dank gilt der FWU AG für ihr Engagement, bei der Spielerverpflichtung frühzeitig einen wichtigen Teil dazu beizutragen, dass wir heute einen ersten internationalen Topspieler vermelden können“, fügt Veranstalter Michael Mronz hinzu.

Gemeinsam mit dem Italiener Fabio Fognini, der in München 2014 im Finale stand, schaute Agut heute persönlich auf der weihnachtlich geschmückten Anlage des MTTC Iphitos vorbei. Beide Spieler schlagen als Markenbotschafter für die ATLANTICLUX Lebensversicherung S.A. auf, welches ein Tochterunternehmen der FWU AG ist. „Wir tragen mit unserem Engagement bei den BMW Open gerne dazu bei, ein internationales Topfeld auf die Beine zu stellen und den Zuschauern Weltklassetennis zu bieten“, erklärt Dr. Manfred Dirrheimer, Vorstandsvorsitzender der FWU AG.

„Ich habe München in guter Erinnerung, bin im Frühjahr gerne hier her gekommen, weil die Atmosphäre besonders ist“, erinnert sich Roberto Bautista-Agut an seine Premiere. Und Fabio Fognini ergänzt: „Die familiäre Anlage, das Flair, die Nähe zu den Zuschauern und die tolle bayerische Mentalität, das findet man nicht überall“, frohlockt Fognini, mit dem die Veranstalter ebenfalls in Gesprächen sind. Dr. Fabian Tross, Geschäftsführer der Iphitos Sportveranstaltungs-GmbH, freute sich über den prominenten Besuch: „Es ist schön, die beiden Spieler hier auf der Anlage begrüßen zu dürfen und Ihnen so die BMW Open by FWU AG in guter Erinnerung zu manifestieren“.




Andy Murray gewinnt die BMW Open 2015

Andy Murray bei der Siegerehrung mit Peter van Binsbergen, Leiter Vertrieb Deutschland BMW

Zusammenfassung Tag 8 – Montag

Andy Murray gewinnt seinen ersten Titel auf Sand bei einem packenden Finale und verlässt den Center Court in Lederhosn und mit einem nagelneuem BMW i8.

Er hat sich vom Regen nicht aufhalten lassen und auch nicht von Philipp Kohlschreiber. Andy Murray hat gleich bei seinem ersten Auftritt bei den BMW Open das Turnier gewonnen. Für die Nummer Drei der Welt war das der erste Titel auf Sand überhaupt. Mit seiner Einstellung hat der Schotte den 36.174 Zuschauern während der Turnierwoche imponiert und natürlich auch mit seiner Spielweise.

Das Finale am Montag war ein packendes ausgeglichenes Endspiel, in dem nur Nuancen den Unterschied machten. Bei der Siegerehrung jubelten die Zuschauer, als Andy Murray sich noch auf dem Court Lederhosn anzog, die ihm Veranstalter Michael Mronz in neuer Tradition überreichte, und sich in bester Laune zu bayerischer Volksmusik präsentierte.

Entscheidend zum Gewinn des ersten Satzes war für den aufschlagstarken Murray ein „Mini-Break“ zum 5:4 im Tie-Break. Kohlschreiber kämpfte sich im zweiten Durchgang mit einem Break zum 6:5 und dem anschließenden Satzgewinn in eindrucksvoller Manier zurück ins Match.

Der dritte Satz war dann ebenfalls ausgeglichen, erst im Tie-Break konnte Andy Murray seinen zweiten Matchball verwandeln: „Es war ein hartes und enges Spiel, Philipp hat sehr gut aufgeschlagen. Sein Spiel ist sehr variabel“, lobte Murray den zweimaligen Turniersieger, „für mich ist es unglaublich, gleich bei meinem ersten Auftritt in München der Sieg.“ Und nicht nur Triumph, Preisgeld und Lederhosn, sondern auch das Siegerfahrzeug, ein nagelneuer BMW i8 sind nun im Besitz des Schotten, den er noch auf dem Court Probe fuhr.

Die Ehrenrunde von Andy Murray im BMW i8 sah der unterlegene Philipp Kohlschreiber mit mindestens einem weinendem Auge: „Für mich ist das nicht so schön. Ich finde es noch bitterer zu verlieren, wenn es so ein Auto zu gewinnen gibt. Wir haben ein Match auf Augenhöhe gespielt und ich habe Andy zu seinem besten Tennis gezwungen. Aber bei den entscheidenden Punkten war er der Bessere. Bedanken möchte ich mich auch bei den tollen Zuschauern, die gestern so lange im Regen ausgeharrt haben und auch heute wieder zur Anlage des MTTC Iphitos gekommen sind.“ Und für die kam am Ende sogar noch mal die Sonne raus.

Ein tolles Turnier haben auch Alexander und Mischa Zverev aus Hamburg gespielt. Erst im Finale der Doppelkonkurrenz wurden die beiden von der topgesetzten Paarung Alexander Peya und Bruno Soares gestoppt. Die Brüder verloren in ihrem ersten Finale auf der Profitour mit 6:4, 1:6 und 5:10. Für Peya/Soares war es bereits der elfte gemeinsame Titel.

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Zusammenfassung Tag 7 – Sonntag

Nach langer Regenverzögerung konnte das Finale der BMW Open am Sonntag erst gegen 17.30 Uhr begonnen werden. Die Wetterverhältnisse ließen es danach nicht zu, dass der Weltranglistendritte Andy Murray aus Schottland und Deutschlands Nummer Eins Philipp Kohlschreiber auf dem Center Court des MTTC Iphitos ihr Finale zu Ende spielen konnten. Beim Stand von 3:2 im ersten Satz für Kohlschreiber musste das Match wegen Regens für Sonntag gänzlich abgebrochen werden. Auch das Doppelfinale zwischen den Brüdern Mischa und Alexander Zverev gegen Alexander Peya und Bruno Soares musste beim Stand von 1:1 im ersten Satz abgerochen werden.

Das Einzel- wie auch das Doppel-Finale werden nun am Montag ab 11.00 fortgeführt. Die Eintrittskarten für den Finalsonntag behalten ihre Gültigkeit für die Fortsetzung am Montag.

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Zusammenfassung Tag 6 – Samstag

Er wollte es unbedingt, er hat sich selber mit einem lauten „Come on“ angefeuert – jetzt steht Andy Murray im Finale der BMW Open – dem ersten Sandplatzfinale seiner Karriere. Innerhalb weniger Stunden musste die Nummer Drei der Welt erst das Viertel- und dann auch noch das Halbfinale spielen. Am Freitag konnte wegen Regens kein einziges Match auf der Anlage des MTTC Iphitos ausgetragen werden.

In der Frühschicht hatte Murray zunächst Lukas Rosol aus Tschechien in einem engen Match und nach einigen verbalen Auseinandersetzungen in drei Sätzen besiegt (4:6, 6:3 und 6:2), danach gewann der Schotte gegen den Spanier Roberto Bautista Agut in zwei Durchgängen (6:4, 6:4). „Es war ein enges und schwieriges Match für mich“, so Murray nach dem Spiel, „ich bin jetzt schon ein bisschen müde.“ Was ihn aber nicht hinderte auch noch im Doppel mit seinem Freund Jean-Julian Rojer anzutreten. Das allerdings haben die beiden gegen Alexander Peya aus Österreich und den Brasilianer Bruno Soares verloren.

Im Endspiel am Sonntag trifft Andy Murray auf den zweifachen Sieger der BMW Open, Philipp Kohlschreiber. Auch der musste am Samstag zwei Mal ran, gewann erst im Viertelfinale gegen den Belgier David Goffin (2:6, 6:3, 6:4) und dann im Halbfinale, ebenfalls in drei Sätzen, gegen den österreichischen Qualifikanten Gerald Melzer (2:6, 6:1, 6:4). Kohlschreiber war nach dem dritten Matchball erleichtert, hatte schon vor dem Turnier zugegeben, wie gerne er seinen dritten Turniersieg nach 2007 und 2012 bei den BMW Open feiern würde. Gegen Andy Murray hat Philipp Kohlschreiber bislang drei Mal gespielt, die beiden letzten Aufeinandertreffen verloren, zuletzt im März beim Turnier in Indian Wells.

Philipp Kohlschreiber ist übrigens nicht der einzige Deutsche, der im Finale steht: Mischa und Alexander Zverev haben sich Seite an Seite ins Endspiel des Doppelbewerbs gespielt. Per Wildcard ins Hauptfeld gekommen schlugen sie das an Nummer Vier gesetzte Doppel Andre Begemann und Julian Knowle im Halbfinale im Match-Tie-Break mit 11:9: „Das ist natürlich super“, so Alexander Zverev, der Jüngere der beiden, „so ein Ergebnis ist nicht schlecht, jetzt freuen wir uns auf ́s Finale.“ Tennis ist bei den Zverevs übrigens Familiensache – nicht nur auf, sondern auch neben dem Platz. Gleich nach dem gewonnen Halbfinale ging ́s noch zum trainieren – mit Vater Alexander Senior als Coach.

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Zusammenfassung Tag 5 – Freitag

„Big Saturday“ bei den BMW Open by FWU AG 2015 – Viertel- und Halbfinals an einem Tag angesetzt. Die Freitagstickets gelten auch für die Viertelfinalspiele am Samstag. Erstes Viertelfinale um 10.00 Uhr angesetzt.

Sie haben sich ihre gute Laune einfach nicht verderben lassen. Zahlreiche Zuschauer harrten fast den ganzen Tag auf der Anlage des MTTC Iphitos aus – um dann doch keinen einzigen Ballwechsel zu sehen. Das Wetter war einfach nicht gut genug – Dauerregen bedeutete immer wieder Verschiebungen und am Ende, gegen 16.30 Uhr, dann doch die endgültige Absage aller Matches durch Oberschiedsrichter Norbert Peick.

Zeitvertreib gab es dennoch genug: Ein ausgiebiger Shoppingbummel über die Anlage, einigen Spielern beim Training zusehen, Autogramme erhaschen oder, im Käfer-Zelt, hören was der Turnierdirektor Patrik Kühnen zu sagen hatte: „Auch wir hätten uns sehr gefreut, wenn die Spiele hätten stattfinden können, aber so mussten auch wir einfach abwarten. Die Spieler, wie zum Beispiel Andy Murray oder auch Philipp Kohlschreiber haben sich hier bislang toll präsentiert.“ Der zweifache Sieger der BMW Open by FWU AG, Philipp Kohlschreiber, kam ebenfalls ins Zelt und gab bereitwillig Auskunft, wie er üblicherweise Regentage verbringt: „Es ist schon bitter, den ganzen Tag zu warten. Aber ich spiele dann gerne Karten oder mit meinem Handy. Morgen zwei Mal zu spielen macht mir nichts aus, denn das würde ja bedeuten, dass ich eine Runde weiter komme.“

Philipp Kohlschreiber spielt am Samstag gegen den Belgier David Goffin. Zuvor muss, ab 10.00 Uhr, die Nummer Eins des Turniers, Andy Murray, ran. Der Schotte trifft auf den Tschechen Lukas Rosol. Außerdem spielt ab 10.00 Uhr parallel Roberto Bautista Agut gegen Victor Estrella Burgos und im Anschluss an die ersten beiden Viertelfinals noch Dominic Thiem gegen seinen österreichischen Landsmann Gerald Melzer.

Die Eintrittskarten für Freitag behalten ihre Gültigkeit für die Viertelfinalspiele am morgigen Samstag. Der Spielbeginn für die Viertelfinalspiele wird auf 10.00 Uhr angesetzt. Das bedeutet, dass am Samstag zuerst die Viertelfinalspiele stattfinden, der Court danach geräumt und im Anschluss der Court für die Karteninhaber der Halbfinals geöffnet wird.

Alternativ können alle Ticketinhaber der heutigen Viertelfinalspiele, die morgen nicht auf die Anlage kommen können, ihre Karte gegen ein Ticket im kommenden Jahr für den Turnier-Viertelfinalfreitag einzutauschen. Einlass auf die Anlage des MTTC Iphitos für alle Besucher am Samstag ist 9.00 Uhr. Der Zugang für alle Karteninhaber der Halbfinals auf den Center Court ist erst zu Beginn der Halbfinals möglich.

Weitere Informationen zu den BMW Open by FWU AG unter http://www.bmwopen.de

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Zusammenfassung Tag 4 – Donnerstag

(01.05.15) Andy Murray schlägt Mischa Zverev bei den BMW Open by FWU AG und steht im Viertelfinale. Auch Philipp Kohlschreiber freut sich auf ́s Viertelfinale gegen David Goffin

Er ist der Super-Star der BMW Open: Andy Murray, der geduldig Autogramme geschrieben, Veranstaltungen besucht und natürlich Tennis gespielt hat. So gut, dass Mischa Zverev, der ältere der beiden Zverev-Brüder, am Donnerstag nicht wirklich eine Chance hatte gegen die Nummer Drei der Welt. In nur 75 Minuten siegte der Schotte in seinem Auftaktmatch mit 6:2 und 6:2 und lobte danach seinen Gegner: „Mischa spielt anders als viele Spieler auf der Tour, es ist nicht leicht gegen ihn zu spielen. Aber letztendlich habe ich die wichtigen Punkte gemacht. Es war ein gutes erstes Match für mich.“

Der BMW Open-Sieger von 1994, Michael Stich, der auch auf der Anlage des MTTC Iphitos zu Gast war, war angetan von Murrays Spielweise: „Er hat ein sehr gutes Ballgefühl und hat sich sehr gut an die Plätze hier gewöhnt. Das ist nicht so einfach, aber er hat das sehr gut gemacht.“

Murrays Gegner am Freitag im Viertelfinale steht auch schon fest – es ist der Tscheche Lukas Rosol, der Sergiy Stakhovsky aus der Ukraine glatt in zwei Sätzen besiegte (7:5; 6:2). Die beiden haben bereits vier Mal gegeneinander gespielt, der Sieger hieß immer Andy Murray. Die Chancen für den Schotten stehen also gut, weiter in Richtung Finale zu marschieren. Sollte er das Endspiel der BMW Open by FWU AG erreichen, wäre das übrigens eine Premiere für ihn, dann Murray hat noch nie im Finale eines Sandplatzturniers gestanden.

Auch Philipp Kohlschreiber spielt am Freitag sein Viertelfinale gegen den Belgier David Goffin: „Das wird kein einfaches Match für mich“, so Kohlschreiber, „gegen Goffin habe ich im vergangenen Jahr in Kitzbühel verloren. Er spielt sehr gut von der Grundlinie und versucht so Druck auf den Gegner aufzubauen. Er hat ein sehr solides Spiel und retourniert sehr gut. Für mich ist er ein unangenehmer Gegner.“ Aber Philipp Kohlschreiber hat sich viel vorgenommen, nicht mehr und nicht weniger als zumindest das Finale bei den BMW Open by FWU AG.

Nach anfänglichem Regen am Morgen erfreute am Donnerstagnachmittag die Sonne die vielen Zuschauer auf der Anlage des MTTC Iphitos. Bleibt zu hoffen, dass auch am Viertelfinaltag morgen das Wetter mitspielt, für den die Veranstalter bereits letzte Woche ausverkaufte Ränge vermeldet hatten.

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Zusammenfassung Tag 3 – Mittwoch

(30.04.15) Es war eine souveräne Vorstellung von Philipp Kohlschreiber. Der zweifache Sieger der BMW Open by FWU AG war nie ernsthaft in Gefahr das deutsche Duell gegen Alexander Zverev zu verlieren. Zwei glatte Sätze (6:2, 6:4) bedeuteten den Einzug ins Viertelfinale: „Ich bin sehr zufrieden mit dem Match, habe einen wirklich guten Tag erwischt und konnte die Partie auch von der Taktik her gestalten und ihn viel bewegen. Sicher ist mir auch meine Erfahrung zu Gute gekommen.“

(Bild: Hasenkopf/MMP)

Vor allem im ersten Satz war Zverev gegen den sicher spielenden Kohlschreiber chancenlos. Der 18-Jährige hatte große Probleme mit seinem Aufschlag, bewegte sich schlecht und beging viele unerzwungene Fehler. Im zweiten Satz gestaltete der 119. der Weltrangliste das Match zwar vorübergehend etwas ausgeglichener, musste nach 63 Minuten aber dennoch die Niederlage hinnehmen: „Mir ist aufgefallen, dass er sehr weit hinter der Grundlinie steht“, so Kohlschreiber, „das hat es mir leichter gemacht die Ballwechsel zu bestimmen. Aber ich bin mir sicher, dass er seinen Weg noch machen wird.“

Einen Wermutstropfen gab es für den bekennenden Fußball-Fan aber doch. Die Niederlage „seines“ FC Bayern gestern im DFB Pokal-Halbfinale gegen Borussia Dortmund: „Bitter, traurig und schade. Ich hätte Bayern gerne im Finale gesehen und für einen Bayern-Fan ist es immer besonders schlimm, wenn sie gegen Dortmund verlieren.“

Am Donnerstag steht zum ersten Mal die Nummer Eins des Turniers, Andy Murray, auf dem Platz. Er trifft auf den älteren der Zverev-Brüder, Mischa. Der war lange verletzt, hat sich über die Qualifikation ins Hauptfeld gespielt und in der ersten Runde Jan-Lennard Struff in drei Sätzen besiegt. Seine Gefühlslage vor dem Spiel gegen die Nummer drei der Welt? Eine Mischung aus Respekt und Vorfreude: „Wir haben das letzte Mal vor über zehn Jahren gegeneinander gespielt, damals waren wir erst16 oder 17 Jahre alt. Seitdem ist viel passiert. Ich habe in dieser Woche ganz gut gespielt und rechne mir eine kleine Chance aus. Ich habe schon einige Matches bestritten, er muss sich erst an die Bedingungen hier gewöhnen. Vielleicht ist das ein Vorteil für mich.“

Andy Murray und Mischa Zverev sind der gleiche Jahrgang, ihre Karrieren haben sich äußerst unterschiedliche entwickelt. Denn natürlich ist die Nummer Drei der Welt haushoher Favorit gegen Zverev, die Nummer 653.

Zusammenfassung Tag 2  – Dienstag

(29.04.15)  Philipp Kohlschreiber hat seine Ambitionen auf den dritten Turniersieg in München eindrucksvoll unterstrichen und lies dem Tschechen Jiri Vesely bei nasskaltem Regenwetter nicht wirklich eine Chance. Kohlschreiber war von Beginn an hochkonzentriert, schien keine große Lust zu haben lange auf dem Platz zu bleiben. Kohlschreiber, derzeit die Nummer 26 der Welt, lies keinen einzigen Breakball gegen sich zu und verwandelte nach nur 56 Minuten seinen ersten Matchball zum deutlichen 6:1 und 6:2.

Im Achtelfinale nun wartet Alexander Zverev, der sich Philipp Kohlschreiber als Gegner gewünscht hatte: „Das wäre schön, denn dann würde es noch einmal ein deutsches Duell geben.“ Vom Training kennen sich die beiden, auf der ATP-Tour haben sie noch nie gegeneinander gespielt. „Kohli war immer sehr nett zu mir und hat mich mit zum Training genommen, als ich noch nicht so gut war“, sagte Alexander Zverev, als er nach seinem Erstrundensieg nach seinem Wunschgegner im Achtelfinale gefragt wurde – am Mittwoch nun stehen sich die beiden gegenüber.

Ausgeschieden ist bereits in der ersten Runde Florian Mayer. Dem Bayreuther fehlte gegen Lukas Rosol aus Tschechien einfach noch die Matchpraxis. Mayer war nach über einem Jahr Verletzungspause erst im April auf die Tennistour zurückgekehrt, fand das gesamte Match über nicht zu seinem Rhythmus und verlor glatt mit 2:6 und 2:6: „Ich bin schon sehr enttäuscht, dass ich so schnell und glatt verloren habe. Er hat sehr schnell gespielt und ich hatte nicht meinen besten Tag.“ Trotz der Niederlage konnte Florian Mayer dem Match dennoch etwas Positives abgewinnen: „Ich freue mich sehr, dass ich wieder dabei bin und schmerzfrei spielen kann.“

Am Mittwoch greift auch die Nummer Eins des Turniers ins Geschehen ein – allerdings erst mal nur im Doppel. An der Seite seines guten Freundes, Jean-Julien Rojer aus den Niederlanden, spielt der Schotte und Weltranglistendritte gegen Raaven Klaasen aus Südafrika und Lukas Rosol aus Tschechien. „Juls“ Rojer war auch Gast auf Andy Murrays Hochzeit am 11. April im schottischen Dunblane. Das ursprünglich für Dienstag angesetzte Doppel musste aufgrund der Wetterbedingungen auf Mittwoch verschoben werden.

Durch eine Knieverletzung musste der an zwei gesetzte Franzose Gael Monfils seine Teilnahme an den BMW Open by FWU AG kurzfristig absagen. Dennoch nahm er sich die Zeit, sich auf der Anlage blicken zu lassen und Fragen der Ballkinder zu beantworten und Autogramme zu schreiben, bevor er sich auf den Weg nach Genf machte. „Ich hätte unheimlich gerne hier gespielt, da es ein tolles Turnier mit einer super Organisation ist. Ich drücke meinem Freund Dustin Brown die Daumen, dass er hier gut spielt. Nächstes Jahr versuche ich wieder dabei zu sein“, so Monfils.

Der Nachwuchs steht am Mittwoch ganz besonders im Mittelpunkt. Alle Besucher unter 16 Jahren haben freien Eintritt auf die Anlage des MTTC Iphitos und können Spieler und spannende Ballwechsel aus nächster Nähe verfolgen. Die Stars der BMW Open by FWU AG 2015, sowie Trainer und Spieler des BTV und des MTTC Iphitos nehmen sich heute Zeit, um mit den Kids zu trainieren oder um Fragen zu beantworten. 100 kleine „talentinos“ können beim Tag des BTV in Kooperation mit der Iphitos Tennis- und Ballschule dabei sein.

Auch die ganz kleinen Besucher kommen nicht zu kurz bei den BMW Open by FWU AG 2015. Während der gesamten Turnierzeit können sich die Kleinsten auf dem BMW Baby Racer Parcours vergnügen. Zur Verfügung stehen Baby Racer und Mini-Räder. Gleich daneben gibt ́s ein Bastelzelt für die Kleinen.

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Zusammenfassung Tag 1 – Montag

(28.04.15) Philipp Kohlschreiber mag Lederhosn – und würde sich gerne diesen Preis für den Sieger bei den BMW Open by FWU AG 2015 sichern. Zweifacher Turniersieger greift Dienstag ins Geschehen ein



Entspannt und mit einem verschmitzen Lächeln saß er heute auf dem Podium – und hat Großes vor bei den BMW Open by FWU AG 2015. Im vergangenen Jahr musste der zweifache Turniersieger schon in der ersten Runde die Segel streichen, 2015 fühlt sich Philipp Kohlschreiber deutlich besser: „Seit Indian Wells läuft es bei mir wieder sehr gut, ich spiele viel konstanter. Ich bin fit und habe in der letzten Zeit einige gute Sandplatzspiele gehabt.“

In der vergangenen Woche in Barcelona kam der Augsburger bis in Viertelfinale, scheiterte erst an der Nummer Acht der Welt, dem Spanier David Ferrer: „Ich fühle mich konkurrenzfähig und wieder in Schlagdistanz mit den Großen. Außerdem bin ich sehr motiviert und habe Spaß am Tennis.“ Deshalb schaut Philipp Kohlschreiber auch schon vorsichtig Richtung Wochenende. Im Finale würde er theoretisch auf die Nummer Eins des Turniers, den Schotten Andy Murray treffen: „Er ist auf jeden Fall eine Bereicherung für das Turnier und eine tolle Geschichte für die Zuschauer. Nicht so toll für die anderen Spieler, so „Kohli“ mit einem Augenzwinkern. Denn auch für ihn ist die Nummer Drei der Welt der Turnierfavorit.

Nutzen möchte Kohlschreiber auf jeden Fall seinen Heimvorteil, der ihm schon zu zwei Turniersiegen (2007 und 2012) bei den BMW Open by FWU AG verholfen hat: „Ich trainiere hier, seit ich klein bin. Hier bin ich daheim. Das ist für mich natürlich eine gute Vorraussetzung hier erfolgreich zu sein.“ Dann könnte es vielleicht auch klappen mit der „Lederhosn“, die es künftig als Preis für den Sieger geben wird – auch wenn Philipp Kohlschreiber schon einige zu Hause hat: „Ich trage gerne Lederhosn, die sind sportlich, locker und lässig. Das passt zu mir.“

Die Auftakthürde der BMW Open by FWU AG 2015 sollte eine machbare sein für Philipp Kohlschreiber, auch wenn der 21-jährige Tscheche Jiri Vesely ganz sicher nicht zu unterschätzen ist: „Ich habe erst ein Mal gegen ihn gespielt und gewonnen. Er ist Linkshänder und auf jeden Fall ein unangenehmer Gegner, der gerne das Tempo bestimmt. Aber ich bin guter Dinge, dass ich eine Runde weiter komme.“ Philipp Kohlschreiber bestreitet morgen das zweite Match auf dem Centre Court, nicht vor 13.20 Uhr.

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Andy Murray schlägt bei den BMW Open auf

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Andy Murray, die aktuelle Nummer Vier der Welt, tritt bei den BMW Open in München an. Der Wimbledon-­ und Olympiasieger steht an der Spitze eines Weltklasse-­‐Spielerfeldes mit Tommy Haas, Philipp Kohlschreiber, Gael Monfils, Fabio Fognini, Bautista Agut, David Goffin und Ivo Karlovic

Den Organisatoren der BMW Open by FWU AG ist ein echter Coup gelungen: Andy Murray, Wimbledonsieger 2013 und aktuelle Nummer vier der ATP-Weltrangliste, wird vom 25. April bis zum 3. Mai in München aufschlagen. Der zweimalige Grand-Slam-Gewinner und Olympiasieger von London wird beim 100. Jubiläum der „Internationalen Tennismeisterschaften von Bayern“ erstmals seit 2008 wieder die Tennisfans in Deutschland begeistern. „Ich habe schon viel von meinen Spielerkollegen über die BMW Open gehört und war auch schon ein paar Mal in der Münchner City. Eine großartige Stadt. 100 Jahre Tennis in München sind wirklich beachtlich. Ich freue mich sehr auf das Turnier und die Zuschauer“, sagt Andy Murray in seiner Videobotschaft zum Turnier.

Den Zuschauern wird damit in München ein höchst interessantes Spielerfeld geboten, das die gesamte Woche über spannende Matches auf Weltklasseniveau verspricht. Der Sieger der diesjährigen BMW Open kann sich über den Plug-in-Hybrid-Sportwagen BMW i8 freuen. Dazu Friedrich Edel, Leiter Sportmarketing BMW Deutschland. „BMW möchte, dass die Fans am Stammsitz unseres Unternehmens Tennis der Spitzenklasse in familiärer Atmosphäre zu sehen bekommen. Wir sind gespannt, ob Andy Murray als Weltranglistenvierter seiner Favoritenrolle gerecht wird und am Finalsonntag im BMW i8 vom Platz fährt.

Das Starterfeld ist in der Tat eindrucksvoll, welches am 19. März im BMW Pavillon am Lenbachplatz bekannt gegeben wurde. Nach den frühzeitigen Zusagen der deutschen Stars Tommy Haas (Wildcard) und Philipp Kohlschreiber, des Spaniers Bautista Agut sowie den beiden von der FWU Group gesponserten Spielern Roberto Bautista Agut aus Spanien und Gael Monfils aus Frankreich sind auf der offiziellen Meldeliste der ATP weitere Topspieler wie die kroatische Aufschlagmaschine Ivo Karlovic, der Belgier David Goffin oder Julien Benneteau (Frankreich) zu finden. Karlovic ist neben Roger Federer der einzige Spieler, dem es in diesem Jahr gelungen ist die aktuelle Nummer eins der Welt, Novak Djokovic, zu bezwingen.

Seinen Titel verteidigen möchte der Sieger der letztjährigen BMW Open, Martin Klizan. Darüber hinaus wird auch der von der FWU Group gesponserte Vorjahres-finalist Fabio Fognini wieder aufschlagen. Für Turnierdirektor Patrik Kühnen haben sich die vielen Gespräche mit den Spielern in den vergangenen Wochen und Monaten gelohnt, denn: „Für die Zuschauer wird es in diesem Jahr ein hochspannendes Turnier. Man wird sich vom ersten Ballwechsel an auf mitreißende Matches einstellen können. Das ist es, was wir den Fans bieten wollen“, meint Kühnen.

Tickets für die BMW Open by FWU AG im Internet gibt es unter http://www.bmwopen.de Auch VIP- und Hospitality-Angebote sind hierüber zu buchen. Tollen Tennissport für den kleinen Geldbeutel gibt es auch am 25. und 26. April, dem Qualifikationswochenende. Hierfür sind Tickets bereits ab 10 Euro zu haben. Kinder zahlen 2 Euro, so dass möglichst viele Zuschauer die einmalige Atmosphäre am Aumeister am Englischen Garten genießen können.

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BMW i8 als Siegerfahrzeug 2015

Die BMW Open by FWU AG 2015 werfen ihre Schatten voraus. Weltklassetennis, abwechslungsreiche Unterhaltung neben den Courts und der typisch bayerische Flair werden vom 25. April bis zum 3. Mai wieder für Begeisterung beim MTTC Iphitos in München sorgen. Der Sieger erhält neben dem Preisgeld einen BMW i8.

Tommy Haas und Patrik Kühnen vor dem BMW i8 Siegerfahrzeug der BMW Open by FWU AG 2015

„Die BMW Open by FWU AG gehören zu den beliebtesten 250er Turnieren weltweit. Das ist Ansporn genug, sich von Jahr zu Jahr ein Stück weit zu verbessern. Wir freuen uns nach der Premiere im letzten Jahr auf ein tolles Tennisfest, spektakuläre Matches, gute Stimmung und den besonderen Münchener Flair“, so Veranstalter Michael Mronz, Geschäftsführer der MMP Veranstaltungs- und Vermarktungs GmbH.

Mit der frühzeitigen Verpflichtung der beiden deutschen Aushängeschilder Philipp Kohlschreiber und Tommy Haas sowie dem spanischen „Most improved Player 2014“ auf der ATP Tour, Bautista Agut, befindet man sich bereits auf einem sehr guten Weg. Das Ziel der BMW Open by FWU AG ist es, neben den Top 20 Spielern noch einige junge Wilde nach München zu lotsten, die in den kommenden Jahren zu Stars werden können.

Hier sehen die Veranstalter mittelfristig ein hohes Potential für gute Unterhaltung und Tennis pur, so wie es die Tennisfans und Eventbesucher heutzutage erwarten. Turnierdirektor Patrik Kühnen arbeitet entsprechend mit Hochdruck am Spielerfeld. „Wir sind in guten Gesprächen mit weiteren, sehr interessanten Spielern. Unser Ziel ist es, ein enges Feld auf die Beine gestellt zu bekommen, durch das wir jeden Tag Weltklasseunterhaltung auf den Courts garantieren können“, so Kühnen.

Einer der dem Turnier seit nunmehr 1998 eng verbunden ist, ist Weltklassespieler Tommy Haas, der in München nach längerer Verletzungspause sein Comeback geben wird. „Die BMW Open by FWU AG gehören seit Jahren zu meinen Lieblingsturnieren. Meine Familie ist hier zuhause, man ist wie kaum auf einem anderen Turnier dieser Größenordnung sehr nah an den tollen Fans, und die Anlage des Iphitos versprüht einen unglaublich familiären Flair“, schwärmt Tommy Haas. Möglicherweise wird es das letzte Mal sein, dass die Zuschauer Haas am Aumeister als aktiven Spieler sehen können. Mit dann 37 Jahren wird er der älteste Profi in den Top 100 der Tour sein. Haas konnte die BMW Open by FWU AG im Jahr 2013 für sich entscheiden.

Titelsponsor BMW hat als Gewinnerfahrzeug für 2015 einen BMW i8 gewählt, welches während der gesamten Turnierwoche oberhalb des Center Courts ausgestellt sein wird, um nach dem Finale am 3. Mai direkt in die Garage des Siegers gefahren zu werden.

BMW ist seit nunmehr 28 Jahren Titelpartner des renommierten Turniers und freut sich entsprechend auf eine attraktive Turnierwoche, in der sich der Gewinner am Ende über einen einen nagelneuen BMW i8 freuen darf. „Wir bringen seit vielen Jahren Spitzentennis nach München – dorthin, wo das Herz von BMW schlägt. Dieses Jahr freuen wir uns sehr auf den 100. Geburtstag der Internationalen Tennismeisterschaften von Bayern, sagt Stefanie Wurst, Leiterin Marketing BMW Deutschland.

Das bei Spielern und Zuschauern beliebte ATP World Tour-Turnier der 250er Kategorie stellt auch für Unterhemen eine interessante Sponsoringplattform dar. Wie auch 2014 wird die FWU AG das Turnier in 2015 als Presenter sponsern. Die FWU Group ist eine unabhängige Versicherungsgruppe mit Hauptsitz in München und Niederlassungen in Luxemburg, Mailand, Paris, Madrid, Dubai, Karachi, Kuala Lumpur und Jakarta. „Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums, das gleichzeitig das 10-jährige Jubiläum des FWU Engagements bei diesem Turnier darstellt, kann die FWU-Gruppe dem Turnier drei Top 20-Spieler, die von Atlanticlux gesponsert werden, zur Verfügung stellen. Wir wünschen dem Turnier spannende Spiele, ein super Wetter und ein gewogenes Publikum“, so Dirrheimer.

„Happy Birthday – Mia san Tennis!“ – Die „100. Internationalen Tennismeisterschaften von Bayern“ sind Grund genug, für zahlreiche Tennislegenden und aktuelle Weltklassespieler wie Boris Becker, Goran Ivanisevic, Carlos Moya, Gael Monfils, Wilfried Tsonga, Lleyton Hewitt oder Philipp Kohlschreiber „Happy Birthday“ zu sagen.

Per Videobotschaft übermittelten sie ihre persönlichen Wünsche für die BMW Open by FWU AG mit dem Satz „Happy Birthday, Mia san Tennis!“. Zu sehen sind alle Botschaften auf der offiziellen Website http://www.bmwopen.de. Viele weitere sollen in den kommenden Monaten bis zum Turnier folgen.

Über die sozialen Medien können sich auch Fans an der Aktion beteiligen. Unter allen Einsendungen, die über die offizielle Facebook-Seite der BMW Open by FWU AG eingehen, werden zudem tolle Preise rund um das Turnier für Fans verlost. Mit der Aktion soll in den kommenden Wochen eine hohe Identifikation der Menschen für das Turnier und die bayerische Lebensfreude und Emotionen für die BMW Open by FWU AG geschaffen werden. „Wir würden uns freuen, wenn viele Tennisfans aus Bayern, aber auch Persönlichkeiten aus anderen Bereichen dem Aufruf folgen, den BMW Open by FWU AG 2015 auf diesem Wege zum Jubiläum zu gratulieren“, erklärt Mronz.

(22.01.2015)

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Auch 2015 Weltklassetennis bei den BMW Open in München

Das Tennis-Jahr neigt sich dem Ende und der Blick geht bereits zur nächsten Saison. Vom 25. April bis zum 3. Mai 2015 wird am Aumeister in München wieder die Tenniselite antreten und um 250 Weltranglistenpunkte und ein BMW Fahrzeug der Extraklasse kämpfen.

BMWtennis

Topspieler und vielversprechende Nachwuchs-Stars, die in den kommenden Jahren für Aufsehen sorgen werden, werden den Zuschauern Tennissport vom feinsten servieren. „Die Mischung aus spannenden Spielerpersönlichkeiten, aufstrebenden Assen und großen Nachwuchstalenten zeichnet die BMW Open by FWU AG aus. Auch 2015 können sich die Zuschauer auf großen Tennissport freuen“, verspricht Veranstalter Michael Mronz, Geschäftsführer der MMP Veranstaltungs- und Vermarktungs GmbH. Die besonders familiäre und persönliche Atmosphäre auf der wunderschönen Anlage des MTTC Iphitos lässt es zudem zu, dass die Zuschauer extrem nah an den Spielern dran sind.

Spannende Matches und mitreißende Momente wie die Auftritte von Tommy Haas oder des 24-Jährigen Warsteiners Jan-Lennard Struff, der sich als Qualifikant bis ins Halbfinale vorspielte, sind aus dem Frühjahr 2014 noch in bester Erinnerung.

Auch der Sieger 2014, der Slowake Martin Klizan, machte im Laufe des Jahres weiterhin auf sich aufmerksam. Von einer Top-100 Platzierung im April verbesserte er sich auf der Weltrangliste bis aktuell auf Platz 32 und sorgte im September für Furore als er Rafael Nadal im Viertelfinale von Peking besiegen konnte.

Mit dem erst 17-Jährigen Alexander Zverev konnte zudem das größte deutsche Nachwuchstalent 2014 am Aumeister präsentiert werden, das sich innerhalb weniger Monate nun bereits um mehr als 600 Weltranglistenplätze verbessern konnte und aktuell auf Rang 136 geführt wird.

Tollen Tennissport für den kleinen Geldbeutel gibt es auch am 25. und 26. April, dem Qualifikationswochenende. Hierfür sind Tickets bereits ab 10 Euro zu haben. Kinder zahlen 2 Euro, so dass möglichst viele Zuschauer die einmalige Atmosphäre am Aumeister am Englischen Garten genießen können.

Insbesondere für das Finalwochenende mit den Halbfinals am Samstag, 2. Mai und dem großen Finale am Sonntag, 3. Mai sowie für den ersten Maifeiertag lohnt es sich, frühzeitig Tickets zu sichern, da hier die Nachfrage stets besonders hoch ist. Auch Dauerkarten für die ganze Turnierwoche sind erhältlich.

Reguläre Eintrittskarten für die Hauptrunde, die am 27. April startet, sind bereits ab 20 Euro erhältlich. Kinder unter sechs Jahren haben freien Eintritt, Kinder unter 16 Jahren erhalten 50% Ermäßigung.

Tickets für die BMW Open by FWU AG ab sofort unter: http://www.bmwopen.de, http://www.tickethall.de und http://www.eventim.de.

(30.11.2014)

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BMW Open 2014 – Martin Klizan holt sich ersten Titel

Das Überraschungsfinale hatte auch noch einen Überraschungssieger: Martin Klizan gewann die BMW Open 2014, sicherte sich das Preisgeld von 77.315 Euro und nimmt das Siegerfahrzeug, ein BMW 420d Cabriolet, mit nach Hause.

Martin Klizan setzte sich in drei Sätzen gegen die Nummer 1 des Turniers, Fabio Fognini durch (2:6, 6:1, 6:2). Ein ungewöhnliches Endspiel mit dem deutlich besseren Anfang für den favorisierten Italiener. Im ersten Satz musste Martin Klizan wegen vermeintlicher Magenschmerzen dann kurz den Centre Court verlassen und krümmte sich bei jedem Seitenwechsel. Dann aber kassierte Fognini im ersten Spiel des zweiten Durchgangs das Break, verlor die Nerven, zertrümmerte sogar seinen Schläger und war nach 1:28 Stunden geschlagen.

Martin Klizan ist damit der erste Qualifikant seit knapp einem Jahr auf der ATP-Tour, dem es gelang einen Titel zu holen: „Das war ein verrücktes Finale. Ich habe einfach nur von Punkt zu Punkt gespielt und jetzt bin ich sehr happy gewonnen zu haben.“ Klizan darf sich neben dem Preisgeld und einem nagelneuen BMW 420d Cabrio, auch über 250 Weltranglistenpunkte und einen Sprung in der Weltrangliste freuen. Ab Montag wird er wieder unter den Top 75 der Weltrangliste zu finden sein.

Die Verantwortlichen der BMW Open by FWU AG 2014 zeigten sich am Finaltag mit dem Verlauf der Turnierwoche hoch zufrieden: „33.250 Zuschauer, das zeigt doch wieder einmal, dass die BMW Open auch in diesem Jahr ein gelungenes Turnier waren, das Motto „Tennis pur“ ist voll und ganz aufgegangen“, sagte Roland Krüger, Leiter Vertrieb BMW Group Deutschland. Und Dr. Manfred J. Dirrheimer, CEO FWU Group fügte hinzu: „Wir haben uns wieder einmal pudelwohl gefühlt und freuen uns, nach einem Jahr Pause wieder bei den BMW Open by FWU AG dabei zu sein.“

Dafür ist auch der positive sportliche Verlauf verantwortlich: „Zwei deutsche Spieler im Halbfinale ist ein tolles Ergebnis. Außerdem spricht die Tatsache, dass sich zwei Qualifikanten in die Runde der letzten Vier spielen konnten und einer davon im Finale steht eindeutig für die Qualität des ganzen Feldes“, so die Einschätzung des Turnierdirektors, Patrik Kühnen.

Für Peter Bosch, den Vorsitzenden des Gastgeberclubs MTTC Iphitos, ist vor allem die Atmosphäre wichtig – nicht nur die auf der Anlage, sondern auch die unter den Mitarbeitern: „Wir sind ein Familienevent in jeder Hinsicht. Nicht nur weil wir eine familiäre Atmosphäre auf der Anlage haben, sondern auch, weil alle Mitarbeiter und Helfer der BMW Open by FWU AG wie eine Familie zusammenhalten.“

Michael Mronz, der mit seinem Team der MMP Veranstaltungs- und Vermarktungs GmbH erstmalig die BMW Open by FWU AG organisiert hatte, schaute schon jetzt wieder ein Stück weit voraus: „Die Arbeit hat uns sehr viel Freude gemacht und wir haben ein gutes Gefühl für die Veranstaltung bekommen. Nach dem Finale wird abgebaut, aber gleichzeitig schon wieder aufgebaut, denn im kommenden Jahr gibt es mit den BMW Open by FWU AG 2015 ein tolles Jubiläum zu feiern, die 100. Internationalen Tennis-Meisterschaften von Bayern.“

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Finale steht fest

Der topgesetzte Fabio Fognini und Haas-Bezwinger Martin Klizan, Qualifikant aus Bratislawa, bestreiten das Finale der BMW Open 2014. Wer von beiden am Aumeister als Sieger vom Platz geht, streicht 77.315 Euro ein und fährt mit dem mineralweiß metallic BMW 420d Cabrio nach Hause.

Bild oben: Fabio Fognini macht auch in Tracht eine gute Figur (Gettyimages für BMW)

Der Traum von der Titelverteidigung bei den BMW Open by FWU AG 2014 ist für den 36 Jahre alten Tommy Haas geplatzt. „Das war ein ganz bitterer Tag für mich. Ich bin ziemlich enttäuscht, da ich in den Tagen zuvor gutes Tennis gespielt habe“, so Haas. Beeinträchtigt durch seine Schulterverletzung hatte Haas gegen Qualifikant Martin Klizan aus der Slowakei keine Chance.

Vor allem beim eigenen Aufschlag fasste er sich immer wieder an die rechte Schulter. Die Wetterbedingungen mit niedrigen Temperaturen waren, trotz der großen Unterstützung der knapp 4.000 Zuschauer, schlussendlich mit ausschlagegebend für Haas Niederlage.

Klizan, der das einzige vorherige Duell mit Haas 2012 in Hamburg klar verloren hatte, nutzte seine Chance und sicherte sich nach nur 63 Minuten den Sieg  mit 6:3; 6:2: „Ich habe solide gespielt. Für die Zuschauer war es kein tolles Match, weil Tommy nicht so spielen konnte“, sagte Klizan: „Ich freue mich jetzt aber sehr auf das Finale.“

Es bleibt also dabei: Franco Squillari aus Argentinien war 1999/2000 der letzte Spieler, der seinen Titel bei den BMW Open by FWU AG erfolgreich verteidigen konnte.

Im Finale trifft Martin Klizan auf der wunderschönen Anlage des MTTC Iphitos nun auf die Nummer 1 des Turniers, Fabio Fognini aus Italien. Der hatte sich im zweiten Halbfinale souverän mit 6:3 und 6:1 gegen Qualifikant Jan-Lennard Struff aus Warstein durchgesetzt: „Fognini hat sehr wenig Fehler gemacht und viele Bälle geholt. Ich musste extrem hohes Risiko gehen.“

Struff darf dennoch mit seinem Turnier zufrieden sein und sich mit einem Sprung nach oben in der Weltrangliste trösten. Ab Montag wird er erstmals unter den Top 75 zu finden sein.

Das Finale Fabio Fognini gegen Martin Klizan hat es übrigens schon einmal gegeben. 2012 in St. Petersburg war das – damals siegte Martin Klizian in zwei Sätzen und holte sich seinen ersten und bislang einzigen Titel auf der ATP-Tour.

Martin Klizan

Martin Klizan kommt aus Bratislava in der Slowakei, ist 24 Jahre jung und die Nummer 111 der Weltrangliste. Der Linkshänder spricht sechs Sprachen, seine Idole sind Goran Ivanisevic und Marat Safin.

2006 hat Martin Klizan den Junioren Titel bei den French Open in Paris gewonnen, sein Lieblingsbelag ist tatsächlich Sand. In der Weltrangliste stand er im vergangenen Jahr schon auf Position 26, musste dann aber einige Wochen wegen einer hartnäckigen Handgelenksverletzung pausieren.

Bei den BMW Open hat er es als erster Qualifikant seit 2008 bis ins Halbfinale geschafft. „Power“ habe er auch nach sieben gewonnenen Matches in Folge noch genug, sagte „Klizko“ nach dem Sieg gegen Tommy Haas. Jetzt steht er im Finale der BMW Open.

Fabio Fognini

Fabio Fognini fühlt sich auf deutschen Sandplätzen wohl. Das hat der Italiener im vergangenen Jahr eindrucksvoll bewiesen und die Turniere in Stuttgart und Hamburg gewonnen. Kein Wunder, dass er seinen ersten Auftritt in München kaum erwarten konnte: „Ich freu mich schon sehr auf die Fans und darauf in München dabei zu sein.“

In der Weltrangliste hat sich Fognini unter den Top 15 etabliert, eine Attraktion war er schon vorher. Weil er sich bestens in Szene zu setzen weiß und immer für ein Drama gut ist. Die Erfolgsgeschichte des Spaßvogels mit der oft unkonventionellen Spielweise geht auch 2014 weiter. In Vina del Mar hat Fognini seinen dritten ATP-Titel gewonnen, in Buenos Aires kam er bis ins Finale. Im Finale In München ist er der klare Favorit.

ATP Punkte & Preisgeld im Einzel

Gesamtpreisgeld: 485.760 Euro; Sieger: 250 Pkt, 77.315 Euro & einen BMW 420d Cabrio in der Farbe mineralweiß metallic; Finalist 150 Pkt, 40.720 Euro, Halbfinalist 90 Pkt, 22.060 Euro, Viertelfinalist 45 Pkt, 12.565 Euro.

Setzten Sie sich selbst ans Steuer des rein elektrischen BMW i3 und machen Sie eine 30minütige Probefahrt. Von seinem Elektromotor emissionsfrei angetrieben, garantiert der BMW i3 urbane Mobilität und kann vor allem mit seiner atemberaubenden Beschleunigung überzeugen, ob bei niedriger Geschwindigkeit oder aus dem Stand. Die Reichweite der HV-Batterie (Hochvolt-Batterie mit Lithium-Ionen) langt für bis zu 160 Kilometern.

Weitere Info unter www.bmwopen.de . Tickets gibt es im Internet oder an der Tageskasse am Aumeister.

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Tommy Haas & Jan-Lennard Struff im Halbfinale

Tommy Haas nimmt nach seinem Sieg gegen den Südtiroler Seppi Kurs auf die Titelverteidigung bei den BMW Open. Das mögliche Traumfinale mit der Nummer 1 des Turniers, Fabio Fognini, rückt damit näher.

Perfekter können die BMW Open 2014 für Titelverteidiger Tommy Haas bislang eigentlich nicht laufen. Die verletzte Schulter bereitet dem 36-Jährigen weniger Probleme als befürchtet, die Sonne kam auch beim Viertelfinale hinter den Wolken hervor und das Publikum war begeistert. Das übrigens beruhte auf Gegenseitigkeit: „Ich möchte mich bei den Zuschauern bedanken“, sagte Haas nach seinem Dreisatzsieg (6:3; 3:6; 6:3) gegen Andreas Seppi, „für mich ist das sehr motivierend, wenn ich merke, wie das Publikum hinter mir steht.“

Im ersten Satz blieb Haas geduldiger als sein sechs Jahre jüngerer Kontrahent und nutzte beim Stand von 4:3 gleich die erste Chance zum Break. Im zweiten Durchgang bot sich den Zuschauern das verkehrte Bild, da gab Haas bei 3:4 den Aufschlag ab und musste deshalb nach gut einer Stunde in den Entscheidungssatz.

Haas gelang gegen den Südtiroler das Break zum 4:2, dann kassierte er aber sofort das Re-Break. Es folgte das umkämpfte achte Spiel, in dem Haas exzellente Bälle schlug und zugleich einfache Fehler machte. Erst nach dem elften Einstand sicherte sich der Lokalmatador das Spiel und beim folgenden eigenen Aufschlag das Match: „Ich bin sehr happy, dass ich es wieder ins Halbfinale geschafft habe, auch dass meine Schulter hält, ist ein gutes Zeichen. Jetzt kommt ein unangenehmer Spieler, der ein ziemlich hässliches Spiel hat.“

Gemeint ist Martin Klizan aus der Slowakei, der sich in zwei Sätzen gegen Denis Istomin durchgesetzt hatte. Qualifikant Klizan ist Linkshänder, spielt mit viel Spin und hat bereits sechs Matches in Folge gewonnen. Für ihn ist das Halbfinale gegen Haas die Chance auf sein erstes Finale in diesem Jahr.

Im Halbfinale steht auch die Nummer 1 des Turniers, Fabio Fognini aus Italien. Der setzte sich ohne größere Probleme gegen Thomaz Belucci aus Brasilien durch (6:2; 6:2) und hofft auf gutes Wetter: „Für mich ist es viel besser, wenn es heiß ist. In Deutschland regnet es leider viel zu oft.“

Der zweite deutsche Spieler im Viertelfinale, Jan-Lennard Struff, gewann im letzten Match des Tages gegen Ricardas Berankis aus Litauen 4:6, 6:3, 6:4 und zog ebenfalls ins Halbfinale.

Auf deutschen Sandplätzen fühlt sich Fabio Fognini wohl. Das ist spätestens seit seinen Siegen bei den Turnieren in Stuttgart und Hamburg im vergangenen Jahr bekannt. Dass er auch in echt bayerischer Tracht eine gute Figur macht, wissen die Tennisfans in München seit dem Bayern-Tag bei den BMW Open.

Nach seinem Einzug ins Halbfinale schlüpfte der Italiener in ein fesches Outfit von „Trachten Angermaier“. Nicht nur die Damen waren begeistert, auch die Nummer 1 des Turniers fühlte sich pudelwohl in der ungewohnten Bekleidung: „Ich hatte richtig viel Spaß und fühle mich wirklich wohl in der Tracht. Das Einzige was noch fehlt, sind ein paar Bier….“

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Tommy Haas im Viertelfinale

Feiertag, volles Haus, Tommy Haas hat gewonnen, kurz der 1. Mai war ein perfekter Tennistag. Sportlich steigt am Freitag die Spannung, da die Viertelfinale auf dem Programm stehen. So spielt Haas gegen den Südtiroler Topspieler Andreas Seppi. 

Knapp 4.000 Zuschauer hatten dem Titelverteidiger auf dem ausverkauften Center Court die Daumen gedrückt und sich mit ihm über den Sieg gegen Alejandro Falla aus Kolumbien gefreut. 6:2 und 6:4 das Ergebnis, nach 1:14 Stunden verwandelte Haas souverän seinen ersten Matchball.

Es war ein Sieg nicht nur gegen seinen Gegner, sondern auch gegen seine verletzte Schulter, die Tommy Haas vor allem im zweiten Satz beim Aufschlag Probleme bereitete und die er mit blauem Tape stabilisiert hatte: „Ich bin ganz zufrieden und es lohnt sich auch nicht, lange über die Schulter zu sprechen, es ist wie es ist“.

Am Freitag geht es nun gegen Andreas Seppi, der in Bozen geboren ist, in Kaltern an der Weinstrasse wohnt und seit 2002 Tennisprofi ist. Drei Mal haben die beiden gegeneinander gespielt, zwei Mal hat Haas gewonnen, zuletzt im vergangenen Jahr beim Turnier in Madrid: „Seine Spielweise ist mir egal, ich muss mich auf mich konzentrieren. Entweder ich gewinn gegen mich und damit auch gegen ihn oder ich verliere gegen mich und damit auch gegen ihn.“

Insgesamt verweilten am Feiertag bei herrlichem Sonnenschein über 5.850 Zuschauer auf der Anlage des MTTC Iphitos. Sie sahen dabei auch die Niederlage von Dustin Brown gegen den an Eins gesetzten Italiener Fabio Fognini, der glatt in zwei Sätzen mit 7:6 und 6:2 ins Viertelfinale einzog.

Freitag ist Bayern-Tag am Aumeister und der Schirmherr, Seine Königliche Hoheit Leopold Prinz von Bayern, hatte im Vorfeld die Besucher aufgerufen, zu diesem Tag gerne in Tracht zu erscheinen. Egal ob in Dirndl, Lederhose oder doch in Jeans, die Besucher dürfen sich neben vielen kulinarischen Köstlichkeiten auch ganz besonders auf Spezialitäten aus Bayern von Feinkost Käfer freuen.

Auch weitere prominente Besucher flanieren und flanierten bereits zwischen den verschiedenen Courts. Turn-Floh Fabian Hambüchen, die Schauspieler Christian Tramitz und Wayne Carpendale oder Ex-Außenminister Guido Westerwelle genossen die Mischung zwischen Weltklassesport und dem besonderen Ambiente und familiären Flair auf der Anlage. „Ich bin zur Zeit in München zur Physio und wollte unbedingt Tommy Haas spielen sehen und es war ein großartiges Spiel“, sagte Hambüchen.

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Tommy Haas gibt sein Comeback nach Verletzungspause

Tommy Haas gibt am 1. Mai sein Comeback nach 6 Wochen Verletzungspause bei den BMW Open by FWU AG mit dem Ziel Titelverteidigung. Der BR überträgt das Match live. Auch Jan-Lennard Struff ist weiterhin auf Erfolgskurs und der dritte verbliebene Deutsche Dustin Brown trifft auf den topgesetzten Fabio Fognini.

Feiertag: Tag der Arbeit – aber nur für die Profis. Ganz entspannt können die Zuschauer an diesem Tag die Matches verfolgen, Freunde und Bekannte auf der Anlage treffen und das Flair genießen. Am Rande des Center Court locken attraktive Einkaufsmöglichkeiten, kulinarische Highlights und viele weitere Aktionen rund um das Thema Tennis sowie ein spannendes Rahmenprogramm. Erleben Sie im Rahmen der BMW Fahrzeugausstellung das neue BMW M4 Coupé, die innovativen BMW i3 und BMW i8, das BMW 2er Coupé oder der BMW 2er Active Tourer.

Der 24-jährige Jan-Lennard Struff ist bei den BMW Open by FWU AG weiterhin auf Erfolgskurs. Als zweiter Spieler zog er nach einem glatten 6:3 und 6:3 Sieg gegen den Ukrainer Sergiy Stakhovsky ins Viertelfinale des mit 485,760 Euro dotierten Turniers in München ein. Stakhovsky hatte zuvor den deutschen Davis Cup-Sieger Peter Gojowczyk in Runde eins besiegt. Im Viertelfinale trifft Struff nun auf den Gewinner der Partie Berankis (LTU) gegen Melzer (AUT).

Am Feiertag greift auch Vorjahrssieger Tommy Haas ins Geschehen ein. Er ist hoch motiviert, bei „seinem“ Turnier den Titel zu verteidigen. „Ich freue mich auf die BMW Open, spiele gerne in München und möchte natürlich meinen Titel verteidigen. Meine Familie ist angereist, das ist immer eine zusätzliche Unterstützung“, so Haas.

In seinem Zweitrundenmatch trifft er auf den Kolumbianer Juan Sebastian Falla. Tennisfans aus ganz Deutschland können sich das Spiel LIVE beim Bayerischen Fernsehen anschauen. Der BR überträgt zwischen 13.00 Uhr und 15.30 Uhr LIVE vom Center Court des MTTC Iphitos.

Der dritte verbliebene Deutsche ist Dustin Brown. Mit einer Wildcard ausgestattet trifft er in der zweiten Runde bei den BMW Open by FWU AG auf den an Eins gesetzten Favoriten Fabio Fognini aus Italien. Der Weltranglisten 13te ist top in Form, aber gewarnt, was seinen Gegner anbetrifft. „Ich muss vorsichtig sein bei Dustin. Er ist ein verrückter Typ und er schlägt niemals zwei dieselben Schläge hintereinander“, so Fognini über seinen Gegner. Dustin Brown: „Bei Fognini weißt du nie, wie er spielt. Entweder trifft er jeden Ball oder er erwischt einen schlechten Tag. Ich freue mich auf das Match, das wird spannend“.

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Struff sorgt für Überraschung, Kohlschreiber scheitert in der ersten Runde

Jan-Lennard Struff aus Warstein hat für die erste Überraschung bei den BMW Open by FWU AG gesorgt. Der 24-Jährige, der sich über die Qualifikation ins Hauptfeld gespielt hatte, besiegte Feliciano Lopez aus Spanien, die Nummer 30 der Weltrangliste, glatt in zwei Sätzen mit 6:3 und 6:4.

Heute steht der Nachwuchs im Mittelpunkt: Alle Besucher unter 16 Jahren erhalten kostenlosen Zutritt auf die Anlage am Aumeister und können die Spieler und spannende Ballwechsel aus nächster Nähe verfolgen.

Die Stars der BMW Open bei FWU AG sowie Trainer und Spieler des BTV und MTTC Iphitos nehmen sich an diesem Tag Zeit, um mit den Kids zu trainieren oder um Fragen zu beantworten. 100 kleine „talentinos“ können beim Tag des BTV in Kooperation mit der Iphitos Tennis- und Ballschule dabei sein. Zudem bietet der BTV Seminare für die bayerischen Vereinsfunktionäre an. Aber auch die Vereinsmitglieder im BTV profitieren von diesem Tag – sie können im Vorverkauf vergünstigte Tickets erwerben.

Struff profitierte dabei von zwei Dingen: Von der Erfahrung aus dem Vorjahr, da hatte er nämlich in Hamburg noch gegen den Spanier verloren, und dem feuchten Wetter in München: „Feliciano spielt tatsächlich lieber bei Sonne, wenn die Plätze trocken und damit auch schneller sind. Außerdem wusste ich vom letzten Jahr, dass ich einfach dranbleiben muss und das ist mir jetzt besser gelungen.“ Das Erreichen des Achtelfinales soll es für den 24-Jährigen bei seinem ersten Hauptfeldauftritt in München nun aber noch nicht gewesen sein: „Ich möchte einfach weitermachen, habe Lust zu spielen und will gewinnen.“

Für Philipp Kohlschreiber dagegen bleibt es dabei: Er kann gegen Denis Istomin aus Usbekistan einfach nicht gewinnen. Der zweifache BMW Open Sieger unterlag nach drei Sätzen mit 5:7, 6:2 und 4:6. Die Partie musste schon mit Verzögerung beginnen. Kaum hatten die Spieler den Platz betreten, fing es an zu regnen – ein schlechtes Omen für Kohlschreiber. Aber zumindest mangelndes Engagement kann man ihm nicht vorwerfen. Über zwei Stunden lang rackerte er in der feucht-kühlen Luft: „Ich habe meine Chancen nicht nutzen können, er war ein starker Gegner und am Ende vielleicht einfach kaltschnäuziger.“ Philipp Kohlschreiber kassierte damit die erste Erstrundenniederlage 2014.

Nichts zu holen war für den erst 17-jährigen Alexander Zverev gegen Jürgen Melzer aus Österreich. Zverev war sehr nervös, machte viel zu viele Fehler, verlor deutlich mit 1:6 und 2:6 und war nach dem Match völlig frustriert: „Ich habe total schlecht gespielt und die Chance nicht genutzt, die mir der Turnierdirektor mit der Wildcard gegeben hat. Das ist sehr schade.“

Fabio Fognini

Seinen ersten Auftritt hat am Mittwoch, 30. April, die Nummer 1 der BMW Open by FWU AG, Fabio Fognini. Der Italiener ist am Dienstag in München angekommen und freut sich schon sehr auf seine Premiere am Aumeister. Im Sonnenschein trainierte die Nummer 15 der Welt mit Maxi Marterer vom Bayerischen Tennis Verband. Titelverteidiger Tommy Haas wird erstmals am Donnerstag ins Geschehen eingreifen. Er trifft auf Alejandro Falla aus Kolumbien.

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Fünf deutsche Spieler starten am Dienstag

Eine schwere Aufgabe erwartet Nachwuchstalent Alexander Zverev, das Spiel des Tages ist Kohlschreiber gegen Istomin. Am Dienstag ist auch der Ladies Day. Die ersten 100 Frauen, die auf dem Turniergelände eintreffen, bekommen von Turnierdirektor Patrik Kühnen persönlich einen Begrüßungschampagner gereicht.

Die vier Spieler, die sich über die Qualifikation ins Hauptfeld spielen konnten, stehen fest. Neben dem Warsteiner Jan-Lennard Struff (Foto), schlagen auch Martin Klizan (SVK), Thomaz Bellucci (BRA) und Albert Ramos (ESP) bei den BMW Open by FWU AG 2014 im Hauptfeld auf.

Kennern der Tennis-Szene ist Alexander Zverev ein Begriff. Der jüngere Bruder von Mischa Zverev gilt als Riesentalent, als die große Hoffnung für die Zeit nach Haas und Kohlschreiber. 2013 erreichte er das Juniorenfinale der French Open in Paris. Ein knappes halbes Jahr später reiste er als Nummer 1 der Junioren-Weltrangliste zu den Australian Open – und gewann! „Jetzt will ich irgendwann die große Trophäe holen“ grinste der 17-Jährige nach seinem Junior-Sieg und hielt den Daumen nach oben.

Seine Premiere im Hauptfeld eines ATP-Turniers feierte Zverev im vergangenen Jahr mit einer Wildcard in Hamburg. Bei den BMW Open by FWU AG darf er nun am morgigen Dienstag weiter schnuppern, in der ersten Runde gegen Routinier Jürgen Melzer aus Österreich. Druck verspürt der sympathische junge Mann mit dem Lausbubengrinsen nicht: „Im Gegenteil, ich bin glücklich hier spielen zu dürfen und möchte mich bei Turnierdirektor Patrik Kühnen und Veranstalter Michael Mronz für die Wildcard bedanken.“ Anerkennende Worte für die Leistungen von Zverev gibt´s auch von Titelverteidiger Tommy Haas: „Er hat ein sehr positives Auftreten, ist ehrgeizig und will es wissen. Für mich ist er einer der Hoffnungsträger des deutschen Tennis.“

Im Spiel des Tages, ab 13 Uhr live im Bayerischen Fernsehen, stehen sich der Sieger von 2007 und 2012, Philipp Kohlschreiber, und Denis Istomin gegenüber. Gegen den Uzbeken konnte Kohlschreiber zwar in zwei Anläufen noch nie gewinnen, dennoch sollte diese Hürde für den Augsburger machbar sein.

Neben Zverev und Kohlschreiber werden drei weitere deutsche Spieler antreten: Peter Gojowczyk aus München, ebenfalls mit einer Wildcard ausgestattet, spielt gegen Sergiy Stakhovsky aus der Ukraine. Gojowczyk hat seinen bislang größten Sieg im Davis Cup Viertelfinale gegen Frankreich gefeiert. In fünf Sätzen hat er die Nummer 13 der Welt, Jo-Wilfried Tsonga niedergerungen, gegen ein Pfeifkonzert der französischen Fans.

Jan-Lennard Struff hat sich über die Qualifikation ins Hauptfeld gespielt und trifft auf die Nummer 30 der Welt, Feliciano Lopez aus Spanien. Michael Berrer aus Stuttgart rutschte als „Lucky Loser“ für den verletzten Jiri Vesely ins Feld und trifft nun auf den Kroaten Ivan Dodig.

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Hauptfeld startet – Dustin Brown spielt gegen Ivo Karlovic

Am Montag startet das mit 485.760 Euro dotierte 250er ATP World Tour Turnier BMW Open by FWU AG. Mit Tommy Haas ist der Titelverteidiger am Start, Vorjahresfinalist Philipp Kohlschreiber ist wie Haas bereit auf der Anlage des MTTC Iphitos eingetroffen und hat ein erstes Mal trainiert.

Turnierdirektor Patrik Kühnen geht davon aus, dass alle gemeldeten Spieler auch ins Turnier gehen werden. „Die BMW Open by FWU AG sind für Tommy und Philipp ein wichtiges Turnier. Von daher weiß ich, dass sie beide hier sind, um ihr bestes Tennis zu spielen und die Zuschauer mitzureißen“, so Kühnen. Zum weiteren Hauptfeld gehören der an Nummer 1 gesetzte Italiener Fabio Fognini, der Franzos Gael Monfils, der an drei gesetzte Russe Mikhail Youzhny sowie Feliciano Lopez (ESP), Andreas Seppi (ITA) und Shootingstar Peter Gojowczyk aus München.

Im zweiten Match oft he day wird es vor allem aus deutscher Sicht interessant. Dustin Brown, mit einer Wildcard ausgestattet, trifft auf den Kroaten Ivo Karlovic, der als Aufschlagkönig bekannt ist. Das zweite Match oft he day beginnt nicht vor 17 Uhr, sodass auch Berufstätige in den Genuss eines hochklassigen Matches kommen können. An der Tageskasse kann dazu ein „after work match oft he day-Ticket“ mit 50% Rabatt auf den Normalpreis erworben werden.

Mit der ehemaligen Nummer drei der Welt wird Nikolay Davidenko morgen ins Geschehen eingreifen. Er spielt gegen den Argentinier Federico Delbonis. Auch das Doppelfeld der BMW Open by FWU AG startet mit den ersten Matches.

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Lösbare Aufgaben für deutsche Spieler in der ersten Runde

Fognini an 1, Haas an 2 gesetzt, für die deutschen Spieler sind die Aufgaben in der ersten Runde lösbar. Der Samstag, der 1. Tag der Qualifikation, war gut besucht.

Tommy Haas und Alexander Zverev, sowie Turnierdirektor Patrik Kühnen, Hans de Visser von Titelpartner BMW und Dr. Markus Fischer vom Presenter FWU AG haben am Samstag am Flughafen München die Auslosung für das Hauptfeld der BMW Open by FWU AG vorgenommen.

„Es sind viele interessante Paarungen herausgekommen, die spannende Matches gleich ab der ersten Runde versprechen“, resümiert Kühnen. Die Nummer eins der Welt bei den Junioren, Alexander Zverev, bekommt es in seinem Erstrundenmatch mit dem Österreicher Jürgen Melzer zu tun. Zverev, der mit einer Wildcard ausgestattet ist, nach der Auslosung: „Ein gutes Los. Ich bin sehr motiviert, gegen Melzer zu spielen und freue mich, dass es nun losgeht. Die Anlage und Atmosphäre sind super und ich fühle mich sehr wohl hier in München.“

Tommy Haas hat ein Freilos in der ersten Runde, trifft danach auf den Sieger des Matches Jarkko Nieminen (FIN) gegen Alejandro Falla (COL). Haas: „Ich habe ein gutes Gefühl, fühle mich immer wohl in München und spiele hier immer sehr sehr gerne.“ Philipp Kohlschreiber bekommt es unterdessen mit dem Uzbeken Dennis Istomin zu tun. Sollten Haas und Kohlschreiber ins Halbfinale kommen, träfen sie beide dort aufeinander. Der mit einer Wildcard ausgestattete Dustin Brown muss gegen Ivo Karlovic (CRO) ran, trifft im Falle eines Sieges in der zweiten Runde auf den topgesetzten Fabio Fognini aus Italien. Der Münchner Lokalmatador Peter Gojowczyk spielt gegen Sergey Stakhovsky aus der Ukraine.

Bereits am ersten Tag der BMW Open by FWU AG kamen viele Zuschauer auf die wunderschöne Anlage des MTTC Iphitos am Aumeister, um sich die ersten Qualifikations-Matches anzuschauen. Bei herrlichem Sonnenschein pilgerten die Besucher zwischen den Match-Courts und den zahlreichen Zelten sowie dem neu installierten Trainingscourt, der eingebettet zwischen Marktplatz und Clubhaus liegt. „Die Tennisstars so hautnah zu erleben, ist einfach spitze“ freuten sich zahlreiche Zuschauer.

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